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Thema: Vergleich in der WVP

  1. #1
    AufderSuche Gast

    Standard Vergleich in der WVP

    Guten Abend.

    Mein Inso Verfahren läuft jetzt seit gut einem Jahr. Hat es einen Sinn, denn Gläubigern einen Vergleich anzubieten (Einmalzahlung)? Sollte das über den IV laufen? Geld würde von Dritten kommen.

    Für Antworten wäre ich Dankbar.

  2. #2
    Sunny Gast

    Standard

    Es kommt auf den Stand des InsO-Verfahrens an. Wenn RSB bereits erteilt wurde, ist es mehr als schwierig.
    Wenn das gesamte Verfahren noch zurückgenommen werden kann nach § 13 Abs. 2 InsO:
    Der Antrag kann zurückgenommen werden, bis das Insolvenzverfahren eröffnet oder der Antrag rechtskräftig abgewiesen wurde....

    .... besteht die Möglichkeit.

    Wie es bei dir aussieht, ist aus deinem posting heraus leider nicht zu erkennen.

    Liebe Grüsse
    Sunny

  3. #3
    Registriert seit
    01.01.1970
    Beiträge
    583

    Standard

    Hallo,
    klar ist ein abvergleichen auch während der Inso drin.

    Nun, das über den IV einzustielen ist natürlich möglich, erhöht allerdings möglicherweise auch dessen vergütung (nicht dass ich da was gegen hätte).
    Andere möglichkeit, man stielt das selber ein. Aber ganz wichtig, das geld muss beim dritten liegen bleiben und eben nur an die gläubiger direkt gehen, also nicht auf Dein konto !.


    Ich gehe einmal davon aus, dass das verfahren noch nicht aufgehoben ist.

    Für diesen fall bieten sich drei varianten:
    1. variante: einstellung mit gläubigerzustimmung
    folge: verfahren würde eingestellt.

    2. variante: alle gläubiger erklären einen forderungsverzicht (dir gegenüber) und nehmen ihre anmeldungen im insolvenzverfahren zurück.

    3. variante: entschuldung über insolvenzplan

    Der unterschied zwischen variante 1 und 2 und 3:

    in der variante 1 hat man nur die gläubiger vom hacken, die sich mit der einstellung einverstanden erklärt haben (also alle die, deren forderungen im verfahren festgestellt worden sind - zu den bestrittenen lass ich mich hier mal nicht aus).
    in der variante 2 wäre - je nach rechtsauffassung des gerichtes - eine restschuldbefreiung drin; diese frage ist allerdings höchst streitig.
    Die variante 3 macht dann sinn, wenn einige gläubiger sich nicht einverstandne erklären, in diesem falle wäre ggfls. möglich, diese zu ihrem glück zu zwingen.

    Es kommt also ganz erheblich auf die konstellation an, von daher beschränk ich mich zunächst mal auf die vorstehenden ausführungen.

    mfg
    orlando

  4. #4
    AufderSuche Gast

    Standard

    Danke für die schnellen Antworten.

    Das Verfahren ist seit einem Jahr eröffnet. Mehr ist noch nicht passiert.

    Ein aussergerichtlichen Einigungsversuch wurde damals abgelehnt. Keine der Forderungen ist Bestritten.

    Variante 1 wäre somit die "Beste"?

    Variante 3 funktioniert auch im laufenden Verfahren?

    Also spricht nichts dagegen, nochmals den allen Gläubigern ein "Angebot" zu machen?

    MfG

  5. #5
    Registriert seit
    07.02.2005
    Beiträge
    303

    Standard

    hattest du damals etwas erreicht?

  6. #6
    Registriert seit
    03.04.2009
    Beiträge
    4.109

    Standard

    Meinst Du wirklich, dass Du nach 12 Jahren von Usern, die hier gar nicht existieren, eine Antwort erhalten wirst?

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