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Thema: Nachmeldung Sozialversicherung in Inso

  1. #1
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    Standard Nachmeldung Sozialversicherung in Inso

    Guten Tag,
    auf Grund einer Nachprüfung der Sozialversicherung bereits in 2014 wurde festgestellt, dass ich einen ehemaligen Mitarbeiter hätte sozialversicherungspflichtig anmelden müssen. Seit Januar 2015 bin ich in Regelinsolvenz. Der IV hat keine vbuh festgestellt - so die Mitteilung des AG.
    Die Krankenkasse fordert monatlich die Bezahlung der damals nicht abgeführten Sozialversicherungsbeiträge von 1.200,00 €. Adressat ist meine ehemaligen Einzelfirma, die seit Februar nicht mehr exisitert.

    a) muss ich zahlen? Denke eher nicht.
    b) muss ich nachmelden - hierzu habe ich die 2. Erinnerung der KK bekommen. Es existiert ja keine Firma mehr, die nachmelden kann. Wenn ich nachmelde, muss ich dann zahlen?


    Danke, falls da jemand hier was weiß.

    Gruß
    Ulrich

  2. #2
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    Einzelfirma heißt doch immer, Du persönlich - also ist es völlig unerheblich, ob das Unternehmen noch existiert oder nicht, Du haftest halt für Schulden des Unternehmens.

    Melde die Forderung dem Insolvenzverwalter so rasch wie möglich, dann sollte diese Forderungen wohl zu den anderen Schulden hinzugefügt werden, da die Prüfung sich sicherlich auf einen Zeitraum vor der Insolvenzantragsstellung bezogen hat.

    Allerdings kann ich nicht beurteilen, ob Du grob fahrlässig diesen Schuldner nicht gemeldet hast. Du schreibst, die Prüfung der Sozialversicherung wäre im Jahr 2014 erfolgt, also vor dem Insolvenzantrag. Und mal unter uns - so etwas vergisst man nicht nach kurzer Zeit. Es könnte also die Gefahr der groben Fahrlässigkeit bestehen und somit könntest Du dafür tatsächlich zahlen müssen.

    Nimms also sportlich, melde es nach, dann hast Du eine Chance davon zu kommen, ansonsten zahlst Du so oder so.

    Noch eine Frage - monatlich sollen 1.200 Euro Sozialversicherungsbeiträge angefallen sein?

    Da könnte auch Vorsatz ins Spiel kommen, dann zahlst Du das so oder so, je nachdem wie sich die Krankenkasse verhält.

  3. #3
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    Grüß Dich Thomas,
    da habe ich mich nicht vollständig ausgedrückt:
    die Summe ist in der Insolvenz gemeldet, der Verwalter weiß also Bescheid und es ist keine vbuh und trotzdem fordert die KK monatlich die Summe und jetzt auch die Nachmeldung. Es ist eine einmalige Summe von 1200 € aber die fordern halt jeden Monat die Zahlung ein.

    Gruß
    Ulrich

  4. #4
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    Zitat Zitat von Solaruli Beitrag anzeigen
    b) muss ich nachmelden - hierzu habe ich die 2. Erinnerung der KK bekommen.
    Aha - Du meinst also hiermit die Nachmeldung der versicherungspflichtigen Beschäftigung, an die Krankenkasse?

    Natürlich muss Du dies. Sonst geht dem Arbeitnehmer ja z.B. sein hieraus resultierender Rentenanspruch flöten.

  5. #5
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    Geht's eigentlich um den entlassenen Mitarbeiter hieraus: http://alt.forum-schuldnerberatung.d...h-Lohn-von-mir ?

  6. #6
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    Hallo
    nein, es geht um einen anderen Arbeitnehmer.
    Ich weiß halt nicht, ob ich überhaupt die versicherungspflichtige Beschäftigung nachmelden darf. Die Fa. exisitiert ja nicht mehr.

    Und: gehe ich da eine neue finanzielle Verpflichtung ein?


    Gruß
    Ulrich

  7. #7
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    Die Firma warst DU. Und Dich gibt's ja noch! Aber das wurde schon längst gesagt.

    Bitte, Solaruli, sagt doch mal etwas klarer als bislang:
    Was genau wird seitens der Krankenkasse angemahnt?
    Geld oder Formular????

  8. #8
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    Grüß Dich Anja,
    Zitat KK: "wir baten Sie am 09.03.2015 und am 17.06.2015 für die o.g. Versicherte die An- und Abmeldung vom 01.06.2010 bis zum 31.08.2015 zuzusenden."

    Stimmt, es gibt mich noch, aber die (meine Einzel-) Firma, die die Meldungen machen soll, oder für die ich die Meldungen machen kann, ist seit dem 25.02.2015 abgemeldet und seit dem 13.01.2015 insolvent.

    Gleichfalls kommen seit fast einem Jahr monatlich Mahnungen für die offenen Sozialversicherungsbeiträge (rund 1.200,00 €). Die Summe ist in der Insolvenz gemeldet und es ist auch keine vbuh dem Insolvenzverwalter bzw. dem Gericht gemeldet worden.

    Ich möchte jetzt nicht durch eine Meldung in ein neues Schuldverhältnis treten.

    Gruß
    Ulrich

  9. #9
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    Mensch Uli, lass' doch mal die Sonne in Deinen Kopf!
    Was Du möchtest, sollte zunächst zweitrangig sein.

    WAS - verdammt nochmal - ist daran so schwer zu verstehen, dass die 'Versicherte', also Deine damalige Angestellte, damals von Dir nicht als 'Versicherte' gemeldet worden ist. Und dass sich halt im Nachhinein herausgestellt hat, dass sie hätte angemeldet werden müssen.

    Wer zum Teufel soll dies denn jetzt - nachträglich - tun, wenn nicht DU? Ja, wer denn? Sag' es mir!!

    Wenn Du schon während Deiner Selbständigkeit dem Handeln eines ordentlichen Kaufmanns nicht nachgekommen bist, so lerne doch endlich, dann wenigstens nachträglich Verantwortung zu übernehmen!

    Stell' Dir einfach vor, DU wärest die Angestellte. Und DIR würde irgendwann die Rentenanstalt mitteilen: "Hallo, hier fehlt aber ein Meldezeitraum!" Du würdest mit Recht auf die Barrikaden gehen.

    Und wie ich das jetzt sehe, will man ja lediglich eine Anmeldung, und eine Abmeldung. Nicht mehr. Keinen Beitragsnachweis oder was weiß ich. Das wird wahrscheinlich durch den Nachprüfer bereits veranlasst worden sein. Also erwachsen Dir keine neue Schulden! Und selbst wenn!

    Wieso allerdings jetzt Abmeldung zum 31.8.2015, das macht mich stutzig, da war die Firma ja schon abgemeldet. Aber gut, klär' das bitte mit der Krankenkasse. Vermutlich wirst Du garnicht wissen, was eine Anmeldung bzw. Abmeldung überhaupt ist, stimmt's?

    Und bring' nicht laufend die Mahnung über Beitragsschulden in einen Kuddelmuddel mit der Anmahnung der An-/Abmeldung.

    Soviel Unvermögen bei einem Selbständigen ist mir - ehrlich gesagt - lange nicht mehr vorgekommen. Ein Wunder, dass User Geldverkauf sich hier noch nicht eingeklinkt hat ... Aber gut, der ist ja froh um jeden unselbständigen Selbständigem, dem das Handwerk gelegt wird.

  10. #10
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    Hallo Anja,
    ich finde, Du trägst etwas dick auf mit Deinen Ausführungen. Ich habe das Gefühl, dass Du mich als unfähig, selbständig (gewesen) zu sein, darstellst. Danach habe ich nicht gefragt, sondern nach meinen Pflichten, wozu Du leider keine Aussage machst.

    "Also erwachsen Dir keine neue Schulden! Und selbst wenn!" was heißt: "und selbst wenn??" Neue Schulden werden ja erst mal nicht von der Inso bzw. der Schuldbefreiung erfasst und neue Schulden möchte ich nciht haben.

    Der Zeitraum endete 2010, das war ein Schreibfehler. Ich weiß sehr wohl, was eine Meldung bedeutet, auch wenn mein Steuerberater die Meldung eben nicht gemacht hat, obwohl er selbtständig in meinem Auftrag arbeiten sollte.

    Die Mahnung zum Geld ist kein Kuddelmuddel, sondern die läuft paralell zur Erinnerung der Meldung, das habe ich auch deutlich geschrieben.

    Ein bisschen mehr nachfragen als verurteilen wäre mir angenehmer, dann fällt es mir auch leichter, Dich ernst zu nehmen.

    Vielleicht weiß noch jemand anderes eine Antwort auf meine Fragen.

    Gruß
    Ulrich

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