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Thema: Mietwohnung/Nebenkosten, separate Abrechnung der "kalten und warmen Betriebskosten"

  1. #1
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    Standard Mietwohnung/Nebenkosten, separate Abrechnung der "kalten und warmen Betriebskosten"

    Hallo,

    ich habe ein, mittlerweile leider jährlich wiederkehrendes Problem, mit meinem Vermieter.

    Also vorab zur Info die "nackten" Zahlen zu meinem Mietvertrag so wie sie im Mietvertrag stehen:
    Grundmiete Wohnung: 490,00 EURO
    Vorauszahlung Betriebskosten: 110,00 EURO
    Vorauszahlung Heizkosten/Warmwasser: 70,00 EURO
    Gesamtmiete Wohnung: 670,00 EURO

    Nun ist es so, dass mein Vermieter für die "kalten" Betriebskosten und die Kosten für's Heizen und Warmwasser, tatsächlich auch zwei separate Abrechnungen erstellt.

    Leider ist er mit der Abrechnung der "kalten" Kosten aber dann auch jedes Jahr wesentlich schneller, als mit der Abrechnung der Heizkosten.

    Aktuell ist es so, dass die Abrechnung der "kalten" Kosten für das Jahr 2016 seit Ende März vorliegt. Diese Abrechnung schließt mit einer Nachforderung des Vermieters in Höhe von 30,00 EURO.

    Den Ausgleich der 30,00 EURO verlangt er zum 01. Mai 2017

    Ich habe dem Vermieter, sofort nach Erhalt der Abrechnung geschrieben, dass ich diese nicht zum 01. Mai zahlen werde, da ich die Auffassung vertrete, das eine Nachzahlung maximal erst dann entstehen kann, wenn die Betriebskosten für 2016 vollständig abgerechnet sind, demnach also auch eine Abrechnung für die Heizkosten 2016 vorliegt.

    Anzumerken wäre, dass sich für 2014 seinerzeit, nach vorliegen beider Abrechnungen ein Guthaben von ca. 200,00 EURO zu meinen Gunsten, für 2015 ein Guthaben von ca. 190,00 EURO zu meinen Gunsten, ergab.

    2015 z.B. hat sich aus der Abrechnung der "kalten" Kosten eine Nachforderung des Vermieters von 80,00 EURO ergeben. Aus der Heizkostenabrechnung ergab sich dann ein Guthaben für mich in Höhe von 270,00 EURO. Im Saldo dann also 190,00 EURO für mich. Auch hier gab es im letzten Jahr schon Streit, weil der Vermieter die Auffassung vertrat, die 80,00 EURO hätten zwischenzeitlich, also bereits vor dem Vorliegen der Heizkostenabrechnung durch mich gezahlt werden müssen. Was ich aber letztlich nicht gemacht habe.

    Anzumerken wäre dann noch, dass die Abrechnung der Energiekosten (Fernwärme) dem Vermieter für 2015 bereits am bzw. seit dem 30.12.2015 vorlagen. Die Abrechnung den Mietern gegenüber aber erst Mitte 2016 erfolgte. Die kalten Betriebskosten 2015 wurden dann allerdings bereits im April 2016 abgerechnet.

    Wer ist nun im Recht? Kann der Vermieter von mir die Zahlung der 30,00 EURO für die kalten Betriebskosten bis 01.05. verlangen oder bin ich im Recht und kann ich verlangen, dass erstmal das Jahr 2016 vollständig abgerechnet wird, also bis zum vorliegen der Heizkostenabrechnung (welche nach meiner Hochrechnung wieder mindestens 200,00 EURO als Guthaben für mich ausweisen dürfte) abwarten?

  2. #2
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    Standard

    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe ein, mittlerweile leider jährlich wiederkehrendes Problem, mit meinem Vermieter.

    Also vorab zur Info die "nackten" Zahlen zu meinem Mietvertrag so wie sie im Mietvertrag stehen:
    Grundmiete Wohnung: 490,00 EURO
    Vorauszahlung Betriebskosten: 110,00 EURO
    Vorauszahlung Heizkosten/Warmwasser: 70,00 EURO
    Gesamtmiete Wohnung: 670,00 EURO

    Nun ist es so, dass mein Vermieter für die "kalten" Betriebskosten und die Kosten für's Heizen und Warmwasser, tatsächlich auch zwei separate Abrechnungen erstellt.

    Leider ist er mit der Abrechnung der "kalten" Kosten aber dann auch jedes Jahr wesentlich schneller, als mit der Abrechnung der Heizkosten.

    Aktuell ist es so, dass die Abrechnung der "kalten" Kosten für das Jahr 2016 seit Ende März vorliegt. Diese Abrechnung schließt mit einer Nachforderung des Vermieters in Höhe von 30,00 EURO.

    Den Ausgleich der 30,00 EURO verlangt er zum 01. Mai 2017

    Ich habe dem Vermieter, sofort nach Erhalt der Abrechnung geschrieben, dass ich diese nicht zum 01. Mai zahlen werde, da ich die Auffassung vertrete, das eine Nachzahlung maximal erst dann entstehen kann, wenn die Betriebskosten für 2016 vollständig abgerechnet sind, demnach also auch eine Abrechnung für die Heizkosten 2016 vorliegt.

    Anzumerken wäre, dass sich für 2014 seinerzeit, nach vorliegen beider Abrechnungen ein Guthaben von ca. 200,00 EURO zu meinen Gunsten, für 2015 ein Guthaben von ca. 190,00 EURO zu meinen Gunsten, ergab.

    2015 z.B. hat sich aus der Abrechnung der "kalten" Kosten eine Nachforderung des Vermieters von 80,00 EURO ergeben. Aus der Heizkostenabrechnung ergab sich dann ein Guthaben für mich in Höhe von 270,00 EURO. Im Saldo dann also 190,00 EURO für mich. Auch hier gab es im letzten Jahr schon Streit, weil der Vermieter die Auffassung vertrat, die 80,00 EURO hätten zwischenzeitlich, also bereits vor dem Vorliegen der Heizkostenabrechnung durch mich gezahlt werden müssen. Was ich aber letztlich nicht gemacht habe.

    Anzumerken wäre dann noch, dass die Abrechnung der Energiekosten (Fernwärme) dem Vermieter für 2015 bereits am bzw. seit dem 30.12.2015 vorlagen. Die Abrechnung den Mietern gegenüber aber erst Mitte 2016 erfolgte. Die kalten Betriebskosten 2015 wurden dann allerdings bereits im April 2016 abgerechnet.

    Wer ist nun im Recht? Kann der Vermieter von mir die Zahlung der 30,00 EURO für die kalten Betriebskosten bis 01.05. verlangen oder bin ich im Recht und kann ich verlangen, dass erstmal das Jahr 2016 vollständig abgerechnet wird, also bis zum vorliegen der Heizkostenabrechnung (welche nach meiner Hochrechnung wieder mindestens 200,00 EURO als Guthaben für mich ausweisen dürfte) abwarten?
    Es hat jedes Recht zu. Die meisten hatten zu zahlen

  3. #3
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    Zitat Zitat von Carposept Beitrag anzeigen
    Es hat jedes Recht zu. Die meisten hatten zu zahlen
    Kannst du so schreiben das auch andere dich verstehen ? Das liest sich so als wäre es mit google übersetzt worden. Das ist in jeder Antwort von dir so.
    Gehasst
    Verdammt
    Vergöttert

  4. #4
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    Zitat Zitat von joshua64 Beitrag anzeigen
    Kannst du so schreiben das auch andere dich verstehen ? Das liest sich so als wäre es mit google übersetzt worden. Das ist in jeder Antwort von dir so.
    Entschuldigen Sie bitte
    größer Ich werde nicht

  5. #5
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    ?

  6. #6
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    Gott,
    er ist wieder da....

  7. #7
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Anzumerken wäre dann noch, dass die Abrechnung der Energiekosten (Fernwärme) dem Vermieter für 2015 bereits am bzw. seit dem 30.12.2015 vorlagen.
    Das mag für die Abrechnung des Energie-Lieferanten zutreffen, aber kaum für die Ermittlung der Umlage auf die einzelnen Wohnungen.

  8. #8
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    Nach meiner Kenntnis hat ein Vermieter 12 MonateZeit nach Ablauf des Jahres die Abrechnungen zu erstellen

  9. #9
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    Die Vorauszahlungen für Betriebskosten und Heizkosten sind im Mietvertrag getrennt ausgewiesen. Die getrennte Abrechnung ist daher möglich und meiner Kenntnis nach auch zulässig.

    Nach § 556 BGB ist es so, dass man als Mieter den Vermieter zu einer Teilabrechnung nicht verpflichten kann. Im Umkehrschluss kann das m.E. nichts anderes heißen, als dass Teilabrechnungen möglich sind.

    Nebenbei: Ich halte es nicht für empfehlenswert, sich hier wegen eines überschaubaren Betrags von 30,- EUR mit seinem Vermieter anzulegen. Du bekämst das Geld ggf. doch nach der Heizkostenabrechnung zurück.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Olaf K Beitrag anzeigen

    Nach § 556 BGB ist es so, dass man als Mieter den Vermieter zu einer Teilabrechnung nicht verpflichten kann. Im Umkehrschluss kann das m.E. nichts anderes heißen, als dass Teilabrechnungen möglich sind.

    Nebenbei: Ich halte es nicht für empfehlenswert, sich hier wegen eines überschaubaren Betrags von 30,- EUR mit seinem Vermieter anzulegen. Du bekämst das Geld ggf. doch nach der Heizkostenabrechnung zurück.
    Hallo, vielen Dank für die Antwort!

    Die Teilabrechnung gem. 556 BGB bezieht sich, wie mir mittlerweile auch ein Jurist bestätigt hat, auf Zeiträume, nicht jedoch auf die (Teil)Abrechnung einzelner Positionen von Betriebskosten.

    Im übrigen ist laut Aussage des Juristen die getrennte Aufführung der kalten und warmen Kosten im Vertrag zulässig. Nicht jedoch, dass aus diesen Positionen nach freiem Belieben des Vermieters Guthaben oder Nachforderungen erzeugt werden.

    Dies würde zum einen gegen 556 Absatz 4 und zum anderen gegen 242 BGB verstossen?

    Du würdest wegen 30 EURO kein Fass aufmachen. Also, sei versichert, dass mein Vermieter kein Problem hätte, mich wegen 1,99 EURO vor Gericht zu ziehen. Zum anderen, warum sollte ich jemanden Geld geben, gegen den ich ohnehin eine Forderung habe?

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