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Thema: Selbstständig in die Regelinsolvenz

  1. #1
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    Standard Selbstständig in die Regelinsolvenz

    Hallo und einen guten Morgen,

    ich hoffe ich habe bei meiner Suche nicht die gleiche Frage übersehen. Kurz zu meinem Fall:

    Aus "alten Tagen" habe ich noch Schulden bei mehr als 19 Gläubigern. Aktuell bin ich selbstständig, habe keine Schulden beim Finanzamt und erwirtschafte einen Gewinn zwischen 2000- 7000€ pro Monat. Im Schnitt ca. 36.000 € pro Anno.

    Was passiert mit meinem Gewerbe und dem eingehenden Umsatz, wenn ich Insolvenz anmelde? Darf ich mein Gewerbe weiter führen? Auf was muss ich achten?

    Vielen Dank schon einmal im voraus.

  2. #2
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    wie hoch sind denn die alten Schulden insgesamt?
    Besteht die Chance diese Schulden aus dem Gewinn abzuzahlen?
    Und wie läuft das bisher, hat noch keiner der alten Gläubiger Wind vom Gewinn bekommen und pfändet?

  3. #3
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    Die alten Schulden resultieren aus einer alten Selbstständigkeit und einem dummen Verhalten danach ala "ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Die sind alle locker 10 bis 15 Jahre alt. Habe zur Zeit meine Ruhe ( liegt wahrscheinlich am Alter der Schulden) und zahle parallel alte private Schulden ab. Werde aber nicht alles schaffen können, da es insgesamt ca. 100.000€ inkl. Zinsen sein dürften. davon ab wird das auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Spätestens nach der nächsten EV wird Schluss damit sein. Ich möchte daher vorher in die Insolvenz. Weiß nur nicht wie es dann mit dem Gewerbe ist, von dem ich nun mal lebe. Dass ich wenn es frei gegeben wird, die Gläubiger so stellen muss wie wenn ich Vollzeit arbeiten würde weiß ich. Aber wie lange dauert es bis zur Freigabe, wie hoch ist das Risiko das es nicht frei gegeben wird? Man liest viel von Auffanggesellschaften, Abeldung des Gewerbes und späterer Neugründung etc. Bin verwirrt und will nicht noch mehr falsch machen.

  4. #4
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    Zitat Zitat von butyler Beitrag anzeigen
    Die alten Schulden resultieren aus einer alten Selbstständigkeit und einem dummen Verhalten danach ala "ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich gänzlich ungeniert. Die sind alle locker 10 bis 15 Jahre alt. Habe zur Zeit meine Ruhe ( liegt wahrscheinlich am Alter der Schulden) und zahle parallel alte private Schulden ab. Werde aber nicht alles schaffen können, da es insgesamt ca. 100.000€ inkl. Zinsen sein dürften. davon ab wird das auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Spätestens nach der nächsten EV wird Schluss damit sein. Ich möchte daher vorher in die Insolvenz. Weiß nur nicht wie es dann mit dem Gewerbe ist, von dem ich nun mal lebe. Dass ich wenn es frei gegeben wird, die Gläubiger so stellen muss wie wenn ich Vollzeit arbeiten würde weiß ich. Aber wie lange dauert es bis zur Freigabe, wie hoch ist das Risiko das es nicht frei gegeben wird? Man liest viel von Auffanggesellschaften, Abeldung des Gewerbes und späterer Neugründung etc. Bin verwirrt und will nicht noch mehr falsch machen.
    Eine Auffanggesellschaft hilft nur wenn sie nicht dir gehört (ich gehe davon aus du bist Einzelunternehmer). Weisst du denn was von den alten Schulden tituliert wurde? Wenn du Glück hast ist eben schon ein Teil der Schulden verjährt, mit den anderen Gläubigern kann man evtl. reden.

  5. #5
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    Tituliert sollte alles sein. Viele haben sich zwar schon lange nicht mehr gemeldet, aber das waren mehr die kleineren. Dir großen melden sich mehr oder weniger regelmässig. Ja, bin eine Ein-Mann-Show und betreibe eine Einzelfirma. Würde auch nur sehr ungern den Umweg über eine UG mit "fremden" Gesellschafter bzw. GF gehen, da letztendlich ich jemand anderes in ein nicht 100% kalkulierbares Risiko bringen würde und das für meinen verzapften Mist.

  6. #6
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    Zitat Zitat von butyler Beitrag anzeigen
    Tituliert sollte alles sein. Viele haben sich zwar schon lange nicht mehr gemeldet, aber das waren mehr die kleineren. Dir großen melden sich mehr oder weniger regelmässig. Ja, bin eine Ein-Mann-Show und betreibe eine Einzelfirma. Würde auch nur sehr ungern den Umweg über eine UG mit "fremden" Gesellschafter bzw. GF gehen, da letztendlich ich jemand anderes in ein nicht 100% kalkulierbares Risiko bringen würde und das für meinen verzapften Mist.
    Damit gibt es keine wirkliche Möglichkeit eine Auffanggesellschaft zu gründen - es geht aber nur mit Umwegen.

  7. #7
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    dass man den § 34 c GWO bedenkt...

    Das Jahresgehalt ist das eines Angestellten, nicht doll. Brutto versteht sich.

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