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Thema: Was tun gegen titulierte Forderung ?

  1. #21
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    Zitat Zitat von giorgino Beitrag anzeigen
    Wie kann ich denen jetzt noch das Leben schwer machen ?
    Alle Viere von sich strecken, bei Bedarf VA abgeben und pfänden lassen. Kannst ja alle paar Jahre mal das gleiche Angebot hinschicken in dem Tenor: "Es hat sich nichts geändert, wird sich auch nicht... wie wärs?"

    Wenn Deine Sperrfrist rum ist kannste denen ja nochmal mit nem AEV und der InsO-Keule kommen. Dann kannst Du Dir ja überlegen ob Du die Nummer im Ernstfall nochmal machen willst oder eben mit dem Gläubiger leben kannst. Ich vermute mal, dass dieser vermutet dass Du genau das nicht willst und er auch weiß, dass Du auf absehbare Zeit keinen Antrag mehr stellen kannst und sich u.a. deswegen unnachgiebig zeigt.

    P.S.: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Versicherungen eher bereit die Vorschläge anzunehmen bei denen die Hauptforderung komplett bezahlt wird. Darauf das Säumnisgedönse zu streichen lassen die sich nach meinem Gefühl eher mal ein.

  2. #22
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    Tja, gerade das Thema VA ist es was micht nervt - sonst würde ich alle Viere von mir strecken. Da meine Inso gerade erst 2016 "erfolgreich" beendet wurde, müßte denen doch eigentlich klar sein, dass es auf meinen Namen keine Reichtümer mehr geben wird. Und die VA ist halt nur unangenehm, wenn es die Kinder mitbekommen, Du eine neue Wohnung oder einen Kredit brauchst - beides steht aber derzeit nicht an...

  3. #23
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    Das einzige was denen aufgrund Deiner 2016er RSB wahrscheinlich klar ist, ist dass Du bis 2026 Sperrfrist hast und wahrscheinlich auch, dass sich für Gewöhnlich keiner durch 6 Jahre Verfahren wuchtet dem es nichts ausmacht dauerhaft überschuldet zu sein.

    Du kennst das doch wahrscheinlich aus alten Erfahrungen. Um die VA wirste nicht rumkommen. Sobald der Gläubiger irgendwie ahnt, dass Du diese vermeiden willst löst sich jeder Gedanke in Richtung EInigungsbereitschaft in Wohlgefallen auf.

  4. #24
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    So, Pfüb ist heute eingegangen - ging ja doch erstaunlich schnell, dafür , dass immer alle über Überlastung stöhnen...
    Das einzig positive ist wohl, dass ich eine "Einladung" in das Büro des GV erhalten habe und das "Gezappel" hier vor Ort mit anwesenden Kindern etc. somit entfällt. Der letzte Termin war in 2015, offensichtlich hat der Gläubiger jetzt Spaß daran, sich alle 2 Jahre sich nach dem aktuellen Status zu erkundigen.
    Termin zur Abgabe der VA soll Ende des Monats sein. Ich würde dem GV jetzt gerne noch schreiben, dass ich eine Vollstreckungsabwehrklage beabsichtige und dem Gläubiger vorwerfe, mich und das Gericht zum Narren zu halten und unnötige Arbeit zu produzieren. Hintergrund ist die seinerzeit geschlossene und vom Gläubiger akzeptierte Ratenzahlungsvereinbarung, die dann doch wenig später widerrufen wurde.
    Das sich damit die Forderung nicht in Luft auflöst ist mir klar, aber ich will es der Gegenseite auch nicht zu leicht machen.
    Hat jemand noch Erfahrungen oder sinnvolle Beiträge ?

  5. #25
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    Ich bin mir nicht sicher ob du das als sinnvoll erachtest - aber eine Vollstreckungsabwehrklage wird wegen dem Vorwurf das Gericht zum Narren zu halten und unnötige Arbeit zu produzieren nicht erfolgreich sein.
    Wenn du der Vollstreckung etwas entgegenzusetzen hast - z.Bsp. eine falsche Vollstreckung aufgrund Namensverwechslung, oder falsche Beträge o.Ä., dann kannst du diesen Weg wählen - alles Andere produziert nur unnötige Arbeit von deiner Seite aus.
    Es ist nunmal das Recht des Gläubigers sich über deine finanzielle Lage zu informieren.

  6. #26
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    Hallo Giorgino,

    ich kann verstehen, dass Du von der PKV maximal genervt bist. Allerdings bringen Emotionen Dich bei der Dache nicht weiter, auf hessisch sagt man: "Die Messe ist gelesen!"
    Ich sehe zwei Handlungsmöglichkeiten:
    1) Den Ombudsmann einschalten, diesem könnte man auch die Sache mit der Kündigung nochmals vortragen und er könnte sich für eine Vergleichsweise Erledigung einsetzen. https://www.pkv-ombudsmann.de/
    2) Die Emotionen raus nehmen, und jedes Jahr wieder den gleichen Einigungsversuch übersenden, solange bis der Gläubiger kapiert hat, dass zwangsweise nx beizutreiben ist und nur freiwillige Zahlungen von Deiner Seite die Angelegenheit erledigen können. Solange Du unpfändbar bist sitzt Du eigentlich am längeren Hebel.

    Lg aus Mittelhessen
    Schuldnerberatung ist ein breites Feld, Sachverhalte können Auswirkungen in unterschiedlichen Bereichen haben - daher gilt: Die Qualität der Hilfe/Beratung ist vom dem Umfang der Informationen zum Sachverhalt abhängig.

  7. #27
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    Ich würde jetzt anders agieren
    1. Du musst zwingend zu dem Termin, wenn du eine Ladung zur Abgabe der VA bekommen hast
    2.Ich würde alle Unterlagen mitnehmen und dann mit dem Gerichtsvollzieher das abklären, welche Kosten verjährt sind und denen widersprechen
    3.Dann hast du die Möglichkeit wenn Teilzahlungsvereinbarungen nicht ausgeschlossen wurden eine Vereinbarung zu treffen nach §802 B ZPO https://www.gesetze-im-internet.de/zpo/__802b.html
    Wieso war eigentlich diese Forderung keine Insoforderung.Waren die Beiträge nicht vor Eröffnung offen

  8. #28
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    Dank euch für die zusätzlichen Beiträge ;-)
    @ tidus82 Wenn es irgendetwas in dem deutschen Paragraphendschungel geben würde, was Sinn macht, um die Sache erstmal weiterhin auf Eis zu legen, würde ich das sofort tun !
    @ nobird99 yepp, "maximal genervt" bringt es genau auf den Punkt - zumal ich es hasse, wenn man bereits auf dem Boden liegt (Insolvenzbeginn), dass dann noch zusätzlich nachgetreten wird (PKV wußte
    genau, dass ich ab Insolvenzbeginn über den Hartz IV - Bezug wieder gesetzlich versichert war. Warum gilt hier nicht der berühmt § der Schadensminderungspflicht ?
    Ich werde denen ohne Emotion wohl mitteilen, dass im April 2026 die Sperrfrist der Insolvenz endet und ich diese Forderung dann einfach mit in die nächste nehmen werde - soviel Starrköpfigkeit muß belohnt
    werden.
    @ rike3 Leider habe ich versucht bis zum unausweichlichen Insobeginn alle meine Forderungen (so auch die PKV) irgendwie zu begleichen - somit ist diese Forderung erst NACH Insobeginn entstanden. Mit dem heutigen Wissen hätte ich die Zahlungen bereits lange vorher eingestellt !

  9. #29
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    moin giorgino,


    ich bin mir nicht sicher ob meine Beitrag hilfreich ist, aber

    Ich habe mir mal eine Auseinandersetztung mit einer geseztlichen Krankenversicherung wg. doppelter Versicherung geliefert, in der EU kann man nicht doppeltversichert sein. EU Recht.

    Habe daraufhin die Versicherungsaufsicht geschrieben. Die ist meiner Krankenkasse auf die Füsse getreten. Hat zwar 3 Monate gedauert aber war erfolgreich.

    Gruss
    Birke

  10. #30
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    So, die offenbar unausweichliche Abgabe der Vermögensauskunft ist nun beim GV erfolgt. Diesmal wurde auch nach der Mietkaution gefragt: Diese habe wir seinerzeit ratenweise über das Jobcenter finanziert.
    "Wir " heisst, meine Frau und ich zu je 50%. Hätte den der Gläubiger im Rahmen einer eventuellen Kautionspfändung überhaupt das Recht den Anteil meiner Frau zu tangieren ? Der GV sagte, dass es jetzt ein theoretisches
    Pfändungsrecht gibt, in der Praxis aber erst bei Wohnungsauszug fällig werden würde. Weiß jemand genaueres ?

    @ Birke - danke für deine Info, Schreiben an die Versicherungsaufsicht ist erfolgt - mal sehen...

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