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Thema: Während der WHP Inso beenden ( Vergleich ? )

  1. #1
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    Frage Während der WHP Inso beenden ( Vergleich ? )

    Guten Abend,

    ich hab mich schon komplett durch WWW gesucht und nichts zu meiner Fragen gefunden.
    Vorab aber;

    Ich bin 2013 mit 16K in die PIV gegangen. 2014 Habe ich mich als Medienberater Selbständig gemacht.
    Da ich gelesen habe, dass ich ein Fiktives Einkommen nennen muss habe ich gegooglet und gesehen das dies unter der Pfändungsgrenze liegt, daher hab ich meinen IV angeboten 150 Euro Monatlich zu zahlen. ( Schriftlich festgehalten und bestätigt )

    Seit dem Zahle ich 150 Euro unabhängig wie viel ich eingenommen habe.
    ( Mein IV rief mich bis dato auch nur 1x im Jahr an und fragte ob sich was geändert hat. )

    Nun hab ich nicht mal mehr 2 Jahre vor mir, doch die Freude ist relativ die Angst das was schief geht wächst.

    1. Meine Angst ist das nach der WVP ein Richter oder der IV Kontoauszüge sehen wollen. ( Dies erzählte mir einer das es bei ihm so gewesen sein soll )
    - Wenn er die sehen will, und sieht das ich meine Inso und guten Monaten mit einer Auszahlung beenden könnte was passiert dann ?

    2. Offen habe ich jetzt noch ca. 11 Tausend Euro, macht es Sinn die Inso jetzt noch mit vergleichen zu beenden ?
    - Ist dies überhaupt möglich und wenn ja wieviel % soll ich ran gehen ?

    3. Ich fragte meinen IV öfters das ich meine Inso gerne vorab gerne beenden würde, letztes mal bekam ich die Antwort " Hr.X wieso wollen Sie jetzt noch was machen wir sind in 1.5 Jahren durch, dass Schaffen wir auch noch"
    - Wie kommt so eine Aussage ? Hat der IV kein Interesse das die Inso vorzeitig beendet wird ? ( Hab ich einfach nur Glück mit meinem IV wenn ich die andren Geschichten lese )

    Meine Rechnung ergibt sich zum durchlaufen der Inso statt vorzeitig zu beenden.
    Zahle ich 18 Monate 150 Euro komme ich auf 2700 Euro
    - Vergleich ich 11 Tausend mit 40% komme ich auf 4,400 Euro.
    Da ich nur Versicherungen und Banken in der Inso habe und keinen Privaten sehe ich es nur Wirtschaftlich.

    Ich hoffe einer hatte die Geduld sich alles durch zu lesen.

    VG

  2. #2
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    Zitat Zitat von Loca Beitrag anzeigen
    Mein IV rief mich bis dato auch nur 1x im Jahr an und fragte ob sich was geändert hat.
    Darf ich zum Verständnis mal vorsichtig fragen: Hast Du diese Frage denn wahrheitsgemäß beantwortet?

    Wenn Dein tatsächliches pfändbares Einkommen den Betrag von 150 Euro dauerhaft deutlich übersteigt (wonach sich Dein Text irgendwie liest), ist das schon ein ziemlich zünftiger Versagungsgrund.

  3. #3
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    @caffery: Ich habe verstanden, dass Loca selbstständig ist. Wenn € 150,- tatsächlich dem pfändbaren Betrag aus einer angemessenen Tätigkeit entsprechen und er diese auch regelmäßig abführt, kann er sich meines Wissens eine goldenen Nase verdienen. Es wäre immer noch unschädlich.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Darf ich zum Verständnis mal vorsichtig fragen: Hast Du diese Frage denn wahrheitsgemäß beantwortet?

    Wenn Dein tatsächliches pfändbares Einkommen den Betrag von 150 Euro dauerhaft deutlich übersteigt (wonach sich Dein Text irgendwie liest), ist das schon ein ziemlich zünftiger Versagungsgrund.
    Naja verändert hat sich ja nichts keine Kinder keine neuen Schulde weiterhin die gleiche Tätigkeit. Ich hab da schon ehrlich gesagt was passiert.



    Wie Kahe schreibt ich bin Selbständig und es ist schwer bzw für mich nicht möglich ein "Netto" zu nennen.
    Wenn ich 8000 Euro ausgezahlt bekomme geht da noch eine ganze Menge ab, Steuern ( Umsatz/Einkomm) Krankenkasse, Geschäftsausgaben usw...

  5. #5
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    Ich bin ebenfalls selbstständig und zahle entsprechend meiner Ausbildung bzw. Tätigkeit und unabhängig meiner tatsächlichen Einkünfte. Meine persönliche Meinung zu 2. und 3.: Ich würde das jetzt noch durchziehen, denn wie Du ja selbst weißt, ist das Geld auf Deinem Konto ja noch lange nicht Deines, bevor nicht sämtliche Ausgaben und Steuern geleistet sind. Meiner Meinung nach kann Dir keiner einen Strick aus der Tatsache drehen, dass Du mal größere Summen zu Steuerzwecken oder für nötige Investitionen auf dem Konto hast. Und wie du ja selbst schreibst, 2.700,- sind deutlich weniger als 4.400,-

    Den einzigen Risikofaktor sehe ich beim fiktiven Gehalt, dessen Realitätsnähe kannst Du aber besser abschätzen, denn Du hast die Recherchen gemacht. Vielleicht wäre es sinnvoll, diese Recherchen belegen zu können? Zum Beispiel mit Ausdrucken von Webseiten von Gehaltsportalen o.ä.?

  6. #6
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    Zitat Zitat von kahe Beitrag anzeigen
    @caffery: Ich habe verstanden, dass Loca selbstständig ist. Wenn € 150,- tatsächlich dem pfändbaren Betrag aus einer angemessenen Tätigkeit entsprechen und er diese auch regelmäßig abführt, kann er sich meines Wissens eine goldenen Nase verdienen. Es wäre immer noch unschädlich.
    Ich muss gestehen, dass dies nicht wirklich was ist womit ich täglich zu tun habe aber soweit ich informiert bin, liegt doch eins der Hauptprobleme an dem Kostrukt "Selbständigkeit in der InsO" in der unberechenbaren Angreifbarkeit des fiktiven Einkommens durch mögliche Versagungsanträge von Gläubigern wenn dieses fiktive Einkommen zu niedrig angesetzt wurde... bis zu diesem Moment überprüfen viele Gerichte dies nur sehr oberflächlich, wenn überhaupt.

    Durch diese hohe Unsicherheit wird den Betreffenden zur Absicherung sogar nicht selten geraten sich das fiktive Einkommen durch die Gläubiger absegnen zu lassen um o.g. Ungemach vorzubeugen.

  7. #7
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Durch diese hohe Unsicherheit wird den Betreffenden zur Absicherung sogar nicht selten geraten sich das fiktive Einkommen durch die Gläubiger absegnen zu lassen um o.g. Ungemach vorzubeugen.
    Es gibt auch Fälle in denen die Selbstständigen, nur den monatlichen Pfändungsfreibetrag einbehalten und alles weitere an den TH überweisen, der dann sogar wieder Geld freigibt wenn Steuern fällig werden oder aussergewöhnliche Kosten anfallen - somit geht man ziemlich sicher das die Gläubiger das fiktive Einkommen nicht angreifen können.

  8. #8
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    Das ist doch aber verrückt, bei jedem ist es anderes es gibt keine "Klare" Regelung.
    Ich meine mir spielt es zwar in die Karten aber eine richtige Antwort finde ich nicht.

  9. #9
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    Vielen dank für die Antwort, diese gibt mir ja doch das Gefühl das ich es richtig mache.
    Wie du schon geschrieben hast, am Ende wird abgerechnet und dann weiß ich was meins war.
    Bei meinen Umsätzen die ich derzeit fahre kommen auch noch hohe Einkommen/Gewerbe Steuern auf mich zu, ganz neben bei was die Krankenkasse ja noch von einem als Nachzahlung verlangt.

    Hab ich damals belegt, nur nie wieder Aktualisiert.

  10. #10
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    Eine gewisse Unsicherheit bleibt natürlich, die Regelung kann aber auch nicht für jeden exakt definiert werden - wir haben ja keine Einheitslöhne.
    Vielleicht wäre es aber gut, Deine Belege mal zu aktualisieren?

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