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Thema: Plötzlich Mahnbescheid obwohl Gläubiger weis das ich in die PI gehe ......

  1. #1
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    Standard Plötzlich Mahnbescheid obwohl Gläubiger weis das ich in die PI gehe ......

    Hallo zusammen.....


    leider ist der SB meiner Schuldnerberatung im Urlaub, daher frage ich mal hier.

    Ich bin in der Vorbereitung meiner PI. Dazu hat die Schuldnerberatung alle Unterlagen zu sämtlichen Gläubiger erhalten. Alle Gläubiger wurde daher von der Schuldnerberatung angeschrieben, wegen diesem Außergerichtlichen Einigungsversuch.

    Auch das Inkasso EOS aus Hamburg ist unter den Gläubigern. Konkret geht es da um einen alten Kredit (10.000 DM) aus den Neunzigern....
    Diesen habe ich auch zum großen Teil abzahlt, als die HASPA diesen plötzlich und ohne ersichtlichen Grund (zumindest für mich) 2006 an besagtes Inkasso verkauft hat.

    Da ich in der Zeit aber keinen Job mehr hatte wurde sich drauf geeinigt eine Rate von 30€ /Monat zu zahlen. Dies habe ich seid 2006 bis einschließlich Anfang des Jahres getan. Die Zahlung habe ich erst eingestellt, nachdem mir die Schuldnerberatung dazu geraten hat.

    Wie gesagt die Schuldnerberatung hat auch EOS angeschrieben, und nun bekomme ich plötzlich einen Mahnbescheid von denen .....

    Was bezwecken die damit ??? Es sind noch bummelig 2000€ übrig , obwohl ich die Verzugszinsen mit fast 13 % auch hoch finde .... oder ?



    Gruß Kontio

    PS: wenn ich den Mahnbescheid richtig verstehe, sind noch 417,59 € vom Darlehn , und 1598,67€ an Verzugszinsen zu zahlen + Verfahrenskosten

  2. #2
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    Das ist nicht ungewöhnlich, kann Dich zwar verblüffen, braucht Dich aber nicht zu ängstigen.

    Es wird zwar angesichts der bevorstehenden InsO vielleicht keinen Unterschied machen aber in der Sache halte ich es für wahrscheinlich, dass die Forderung bereits überzahlt wurde da Du vermutlich über Ewigkeiten (das schöne Geld!) Raten auf 13% nicht titulierte Verzugszinsen geblecht zu haben scheinst.

    Den Mahnbescheid würde ich (unter Vorbehalt, da nicht gesehen) wohl unter normalen Umständen nicht einfach so durchgehen lassen sondern mir zumindest die Zinsen ganz genau ansehen, der Höhe im MB in jedem Falle widersprechen und auch prüfen ob diese auch die ganze Zeit berechnet wurden (was wahrscheinlich ist) obwohl nur 5% über Basiszins angemessen gewesen wären. Unterm Struch käme wahrscheinlich raus, dass Du was zurückkriegen müsstest.

    Im Prinzip kannst Du dem MB aber auch ohne großartig was befürchten zu müssen mehr oder weniger "blind" vollumfänglich widersprechen da die Kosten eines möglichen Klageverfahrens ohnehin Teil der Insolvenzforderungen wäre.

  3. #3
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    Wie viel war denn in 2006 offen? Vor dem Verkauf und wieviel nach dem Verkauf ans Inkasso?

    Du hast mit den 30€ Raten in 10 Jahren 3600€ in etwa bezahlt.
    Die Rechnung ergibt nur dann irgendwie Sinn, wenn sie das alles auf die Hauptforderung verrechnet hätten statt auf Zinsen.

    So hohe Zinsforderungen ergeben nur dann Sinn, wenn deine Zahlungen zuerst auf die Hauptforderung verrechnet worden wäre. Wenn das unterm Strich stimmt, könnte es auch Sinn ergeben, nur den Zinsen zu widersprechen bzw. dem Zinssatz.

  4. #4
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    @mepeisen

    damals 2006 waren es noch bummelig etwas über 4000€ , nur weis ich nicht mehr was davon noch das Darlehn war bzw. die Zinsen. Soll ich den MB mal hier einstellen ?`

    Gruß Kontio

  5. #5
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    Ja, das kannst Du gerne tun. So richtig aussagekräftig wirds allerdings erst mit ner Forderungsaufstellung aber die dürfte wohl mindestens die Stärke einer Zeitschrift besitzen.

    Was mepeisen sagt macht grundsätzlich Sinn. Wahrscheinlich aber haben die zuerst ihren Spesenkäse verrechnet bevor sie auf die Hauptforderung gewechselt haben. Ich habe bislang nur sehr selten gesehen, dass so Altkredite aus Kulanz (?) auf die Hauptforderung verrechnet wurden. In diesen Fällen wars aber so, dass zunächst deren Kosten und erst dann die HF dran kam. Oder hast Du in Deinen Überweisungen eine Verrechnungsart angegeben?

  6. #6
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    Hallo zusammen ....


    sorry das ich mich jetzt erst wieder melde ....

    Hier mal der Mahnbescheid



    @Caffery ...nein ich habe leider keine"Verrechnungsart" bei der Überweisung angegeben ....



    Gruß Kontio

  7. #7
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    Laut dem VB scheint der DID davon auszugehen, dass die 12,46% Zinsen auch Teil der Vergleichsvereinbarung waren, da ab Titulierung noch nur die "normalen" 5% + Basiszins anfallen sollen und bis dahin scheinbar der "alte" Zins. Ob Du einer solchen Vereinbarung wirklich zugestimmt hast kann ich natürlich nicht sagen.

    Was in dem VB auf jeden Fall m.E. großer Käse ist, ist die Zinsberechnung auf die Zinsen unter Punkt III. 2. und 4.

    Also ich würde dem Dingen entweder komplett widersprechen (auch da in Deiner momentanten Situation ohnehin nichts kaputt gehen kann) oder aber Teilwiderspruch gegen die Zinsen einlegen.

    Positiv überrascht bin ich aber, dass an den Verfahrenskosten/Nebenforderungen nichts zu beanstanden ist. Wenn sich das so mal in der Branche endlich dauerhaft etablieren würde wär das ja schonmal was.

  8. #8
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    @Caffery

    das ganze ist ja auch dem Jahr 2006, ich weis ehrlich nicht mehr was ich da damals unterschreiben habe. Ich weiß nur das die damals eine Rate von 200 € /Monate haben wollten. Da ich da aber gerade ohne Job war ging das natürlich nicht.

    Er wurde sich dann auf eine Monatliche Rate von 30€ geeinigt, was ich auch so unterschrieben habe. Diese habe ich dann von 2006 bis Anfang 2017 auch so gezahlt .....

    Ich habe aber gestern Post von meiner Schuldnerberatung bekommen. Alle Gläubiger wurden bereiz letzte Woche angeschrieben wegen dem Außergerichtlichen Einigungsversuch...

    Nun heißt es warten bis zum 9. September welche Gläubiger sich da überhaupt melden werden.


    LG Kontio



    PS: woher weist Du das der Gläubiger DID ist ????

  9. #9
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    Zitat Zitat von Kontio Beitrag anzeigen
    PS: woher weist Du das der Gläubiger DID ist ????
    Hast Du doch im Eröffnungspost geschrieben?

  10. #10
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    Ich ergänze Daukind mal. Du hast zwar nur von EOS geschrieben. Aber die EOS-Familie hat ein Inkasso namens "EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH" oder kurz "EOS DID" oder so. Also einfach gut geraten bzw. in Hamburg gibt es eigentlich nur die EOS DID. Die zwei drei anderen Inkassos aus der EOS-Familie sind irgendwo anders in Deutschland verteilt.

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