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Thema: Suche jemanden der eine Insolvenz in England macht oder gemacht hat

  1. #21
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    Zitat Zitat von Heinrichj65 Beitrag anzeigen

    Ich habe jedoch aus einem ganz anderen Grund gefragt (...) und suche daher immer noch jemanden, der es entweder gemacht hat oder es gerade macht (Inso in GB).
    Was ist denn die Frage/Problematik?
    Brauche keine Signatur.....

  2. #22
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    Zitat Zitat von peter26 Beitrag anzeigen
    und sie wird sich auch durch Brexit nicht verändern. Alles andere, was hier so vermutet wird, ist Unsinn.
    Ich bitte um Nachweis, wo deine Zeitmaschine steht.
    Stand heute sind keinerlei Verträge unterzeichnet. Bedeutet: Harter Brexit. Wenn du keine Ahnung hast, was das ist, solltest du dich informieren statt mir Unsinn zu unterstellen.

    Ein harter Brexit wird beispielsweise zur Folge haben, dass man als "EU-Ausländer" in England fortan eine Aufenthaltserlaubnis/ Arbeitserlaubnis braucht. Das wäre ein durchaus sehr direkter Einfluss auf die Insolvenz-Hopper.

    Ein harter Brexit wird beispielsweise zur Folge haben, dass die EU-Insolvenzordnung schlichtweg nicht mehr gilt für England-Insolvenzen. Das wäre ebenfalls ein sehr direkter Einfluss auf die Insolvenz-Hopper.

    Ob es anders kommt, wird verhandelt. Den Ausgang der Verhandlungen kennt der lieber Peter nicht, auch wenn er hier so tut als wüsste er alles.

    So, und nun bleibe sachlich. Ich weiß schon, du bist auch einer dieser lustigen Leute, denen oftmals nichts besseres einfällt, als herumzupöbeln. Statt dass du und Steinberg und der ein oder andere hier diesen Mist einfach mal sein lasst und einfach mal sachlich mitredet. Ihr kapiert es einfach nicht...

  3. #23
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Den Ausgang der Verhandlungen kennt der lieber Peter nicht ...
    Aber den Ausgang Eures Geplänkels, liebe(r) mepeisen, mag ich erahnen:
    Wenn Du Dich - mal wieder - weiter hochschaukelst und Du nicht einfach mal auf dem Beharren Deines (vielleicht sogar richtigen) Standpunktes verzichtest, dann wird es möglicherweise wieder einen temporären Frexit aus diesem Forum geben.

    Du willst das nicht, und Deine 'lustigen' Gegenspieler möglicherweise auch nicht.

  4. #24
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Ich bitte um Nachweis, wo deine Zeitmaschine steht.
    Stand heute sind keinerlei Verträge unterzeichnet. Bedeutet: Harter Brexit. Wenn du keine Ahnung hast, was das ist, solltest du dich informieren statt mir Unsinn zu unterstellen.
    .....
    Ich hatte geschrieben:
    "P.S.: Die ursprüngliche Rechtslage in England hat sich durch die EU-Insolvenzverordnung nicht verändert und sie wird sich auch durch Brexit nicht verändern. Alles andere, was hier so vermutet wird, ist Unsinn."

    Auch wenn das Ihr Verständnisvermögen überschreitet bleibt es richtig:
    Die Rechtslage in England hat sich durch die Einführung der EU-Insolvenzverordnung nicht verändert und sie wird auch nach dem Brexit weiter existieren. Für den, der es arrangieren kann, bleibt England interessant.
    Schade, dass es in diesem Forum keine Ignore-Funktion gibt.
    Diskussion ist für mich beendet. Wünsche Ihnen noch einen schönen Tag, ohne Schaum vor dem Mund.

  5. #25
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    Du hast einerseits natürlich recht: Auf das Insolvenzverfahren in England hat die EU-Insolvenzverordnung erstmal keine direkte Auswirkung.

    Was sich sehr wahrscheinlich ändert bei einem Brexit ist - wie ich oben geschrieben habe - wie deutsche Gerichte eine solche ausländische Restschuldbefreiung anerkennen. Über die EU-Insolvenzverordnung sind die deutsche Gerichte seit vielen Jahren schon an die Entscheidung der Insolvenzgerichte anderer EU-Staaten so gebunden wie bei einem deutschen Insolvenzverfahren. Das englische Recht - als Recht eines EU-Mitgliedsstaates ging über die EU-Verordnung dem deutschen Recht vor.

    Sobald das Vereinigte Königreich das verhasste EU-Recht abgeschüttelt hat und kein EU-Mitgliedsstaat mehr ist, ist hier das internationale Insolvenzrecht, für deutsche Gericht in §§ 343 InsO geregelt, anzuwenden. Da überprüft das deutsche Gericht also in eigener Zuständigkeit, ob das ausländische Insolvenzgericht (z. B. in England) überhaupt zuständig war. Genau das ändert sich mit hoher Wahrscheinlichkeit.

    Andererseits hat England sein eigenes Insolvenzgesetz (Insolvency Act) inhaltlich auch an die EU-Insolvenzverordnung angepasst und Maßnahmen gegen das sog. "Forum-Shopping" umgesetzt. Die prüfen jetzt viel strenger, ob es sich tatsächlich um einen in England niedergelassenen Ausländer handelt oder ob sie es mit einem Insolvenz-Touristen zu tun haben. Falschangaben gegenüber der Insolvenzbehörde sind dort auch strafbar.

    Auch ist der Hinweis von meipeisen doch gar nicht abwegig, dass sich zumindest nach einem Brexit wahrscheinlich die Möglichkeiten einer Niederlassung in England, was ja Voraussetzung für ein Insolvenzverfahren dort ist, für EU-Bürger verschärfen werden. Denn das war ja mal Grund für den Brexit.
    Geändert von Vogel (28.08.2017 um 10:17 Uhr)

  6. #26
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    Moin

    Ich erwarte nicht, dass sich in der Anerkennungspraxis der dt. Gerichte durch den Brexit etwas ändert.

    Was sich ändern dürfte, sind die Grundvoraussetzungen: Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis für Deutsche in England. Das wird zu beobachten sein.

  7. #27
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    Hallo Bigga,

    hatte Dir eine Nachricht per Mail geschickt.

  8. #28
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    Zitat Zitat von Heinrichj65 Beitrag anzeigen
    Hallo Bigga,

    hatte Dir eine Nachricht per Mail geschickt.
    Das Englische Insolvenzverfahren erfordert -anders als in Deutschland bei einer Verbraucherinsolvenz- keinen vorgeschalteten aussergerichtlichen Einigungsversuch seitens des Schuldners.

    Bei Überschuldung kann der Schuldner direkt seinen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen, ohne irgendwelche "Vorarbeiten".

    In Antwort auf die Frage habe ich daher keine Musterbriefe anzubieten, da derartige Schreiben an Gläubiger eben nicht zwingend notwendig sind.
    Brauche keine Signatur.....

  9. #29
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    Zitat Zitat von Bigga Beitrag anzeigen
    Das Englische Insolvenzverfahren erfordert -anders als in Deutschland bei einer Verbraucherinsolvenz- keinen vorgeschalteten aussergerichtlichen Einigungsversuch seitens des Schuldners.

    Bei Überschuldung kann der Schuldner direkt seinen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens stellen, ohne irgendwelche "Vorarbeiten".

    In Antwort auf die Frage habe ich daher keine Musterbriefe anzubieten, da derartige Schreiben an Gläubiger eben nicht zwingend notwendig sind.
    Vielen Dank! Genau das wollte ich wissen.

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