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Thema: Arbeiten in von mir gemieteter Wohnung kann ich auf Anweh. Vermietervertr. bestehen?

  1. #1
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    Standard Arbeiten in von mir gemieteter Wohnung kann ich auf Anweh. Vermietervertr. bestehen?

    Hallo,

    in meiner Wohnung soll in 2 Wochen ein Warmwasserzähler getauscht werden.

    Bezüglich des Zählers (Zählerstand und letzte Abrechnung, aktueller Zählerstand) gibt es erhebliche Differenzen zwischen mir, der Vermieterin (Gesellschaft mit einigen hundert Wohnungen) und der Abrechnungsfirma.

    Kann ich darauf bestehen, dass ein Vertreter/Mitarbeiter der Vermieterin bei den Arbeiten persönlich hier vor Ort anwesend ist?

  2. #2
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    Der erfolgte Austausch eines Verbrauchszählers muss prinzipiell auf dem Arbeitsschein von der Eigentums-Partei bzw. dessen Vertretung oder aber zumindest vom Mieter gegengezeichnet werden.

    Ich an Deiner Stelle würde persönlich anwesend sein.

  3. #3
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    Danke für die Antwort!

    Das Problem ist, dass es mit dem Zähler und dazugehörigen Abrechnungen erhebliche Differenzen zwischen mir, meiner Vermieterin und der Ablesefirma gibt. Das Gerät zeigt am Zähler die Summe x an, übermittelt dann aber per Funk, den Wert y. Und y ist wesentlich (25%) höher als die Anzeige und somit mein Verbrauch. Die Anzeige, dass Zählwerk, funktioniert. Das habe ich selbst im Beisein von Zeugen geprüft.

    Nun soll eine Fremdfirma im Auftrag der Ablesefirma (der gehört der Zähler auch) einen Tausch des Zählers vornehmen. Mit der Fremdfirma hab ich telefoniert. Die kommen, tauschen aus und nehmen den alten Zähler mit. Es wird weder einen Arbeitsschein noch ein Ableseprotokoll geben. Ich kann mir ja selbst den Zählerstand notieren, wenn ich das will.

    Deshalb will ich eigentlich darauf bestehen, dass von Vermieterseite jemand dabei ist. Die Frage ist nur, kann ich darauf bestehen?

  4. #4
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    Nein, kannst du nicht. Aber nimm einen Zeugen mit, fotografiere den Zählerstand und ganz wichtig die ID des Zählers. Die kannst du in seinen Menü auslesen. Alles schön mit Fotos und Zeugen machen. Beim neuen Zähler auch die ID mit deiner alten vergleichen.
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  5. #5
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    Besten Dank Joshua!

    Der Zähler hat nicht mal ein Menü, dass man auslesen könnte. Der hat ein analoges Zählwerk und dann eine Funkeinheit, anhand derer die Daten per Funk "abgelesen" werden können. Und diese Funkeinheit ist eine vollkommene "Blackbox". Was die speichert und von sich gibt, da hast du als Verbraucher keine Chance, dass raus zu bekommen. Bei mir weichen die Angaben des Zählers, also die analogen Ziffern, mittlerweile um 25% von dem ab, was die "Funkeinheit" angeblich übermittelt. Und meine Vermieterin beharrt darauf, dass die elektronisch übermittelten Werte stimmen.

    Allerdings steht eine ID Nummer auf dem Zähler, die habe ich notiert. Fotos mache ich auch seit einiger Zeit regelmässig, also seitdem die falsche Abrechnung für 2016 vorliegt und die Vermieterin halt wie gesagt darauf besteht, dass die Zahlen die sie hat, stimmen. Der neue Zähler wird ja dann auch wieder eine neue Nummer haben. Ich habe auch bereits ein "Prüfprotokoll" entworfen, dass ich mir dann von "dem Prüfer" unterschreiben lassen werde. Sollte er die Unterschrift verweigern, kann er gleich wieder gehen.

    Das ganze läuft jetzt seit gut 3,5 Monaten. Du hast da als Verbraucher nahezu null Chance, dagegen irgendwie anzugehen. Es gibt hier bei uns sogar eine staatliche Prüfstelle, die geeichte Geräte prüft. Problem nur, dazu müßte der Zähler ausgebaut und dorthin gebracht werden und dann, ja dann müßte die Ablesefirma noch Geräte zur Verfügung stellen, damit die Prüfstelle auf die Elektronik zugreifen kann. Ausbauen darfste als Mieter natürlich nicht selbst...............

    Ich überlege ernsthaft, mir den ausgebauten Zähler hier nächste Woche "unter den Nagel zu reissen" (Beweismittelsicherung) und eine Beschwerde an die zuständige Landesbehörde zu stellen bzw. Strafanzeige gegen die Ablesefirma wg. Verdacht auf Abrechnungsmanipulation bzw. Betrug zu stellen.

  6. #6
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    und notieren, das Foto kann auch mal verloren gehen, bzw. aus Versehen gelöscht werden.

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