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Thema: Eröffnung Basiskonto nach Kündigung der Kontoverbindung durch Pfändung

  1. #1
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    Standard Eröffnung Basiskonto nach Kündigung der Kontoverbindung durch Pfändung

    Habe mal folgende Frage:

    Nehmen wir an, ein Schuldner besaß ein Tagesgeldkonto bei einer Bank, dieses wurde von einem Gläubiger gepfändet, danach kündigte die Bank das Konto und die Geschäftsverbindung.

    Für die Pfändung war ja ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluß erforderlich. Jetzt meine Frage:

    1. Ist dieser Pfändungs- und Überweisungsbeschluß hinfällig, nachdem die Bank die Geschäftsverbindung gekündigt hat?

    2. Sollte der gekündigte Kunde einige Zeit nach der Beendigung der Geschäftsbeziehung mit der Bank dort ein neues Basiskonto gem. ZKG eröffnen, lebt dann der Überweisungs- und Pfändungsbeschluß wieder auf oder ist dieser durch die Kündigung der Geschäftsverbindung hinfällig?

  2. #2
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    Gegenfrage:
    Wieso sollte die Bank so lange wie man mit Pfändungen rechnen muss eine neue Geschäftsbeziehung eingehen ..Denn sie wird ja eine Weile dieses in ihren unterlagen haben
    Und was für ein Sinn macht es ein Basiskonto zu eröffnen wenn man mit Pfändungen rechnen muss .Da sollte man doch lieber ein Pfändungsschutzkonto eröffnen
    Ich weiß ja nicht wie deine Einkommenssituation ist.Aber wenn der Gläubiger erfährt, dass die Geschäftsverbindung gelöst wurde kann es durchaus zur Ladung der VA kommen und da muss man dnn auch offen legen auf welche konten gelder geht und wenn man das über ein anderes abwickelt einer anderen Person wird man echt Probleme haben an sein Geld zu kommen

  3. #3
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    Zitat Zitat von rike3 Beitrag anzeigen
    Gegenfrage:
    Wieso sollte die Bank so lange wie man mit Pfändungen rechnen muss eine neue Geschäftsbeziehung eingehen
    Deine Gegenfrage verstehe ich nicht, sie hat auch keine gesetzliche Relevanz.

    Es geht um ein Basiskonto gem. Zahlungskontengesetz, ein solches muss! die Bank eröffnen, sofern der Kunde kein anderweitiges Konto hat.

    Die Bank kann nicht ablehnen, da Rechtsanspruch!.

    Die Gründe für die Bank kein Basiskonto eröffnen zu müssen, sind gesetzlich abschließend geregelt, eine ehemalige Geschäftsbeziehung, die beendet wurde, gehört nicht zu den Gründen eine Eröffnung verweigern zu dürfen.

    Und man kann das Basiskonto auch gleich als P-Konto eröffnen, auch das steht im Gesetz!

    Hat jemand vielleicht noch eine Idee bezüglich meiner Frage?

  4. #4
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    Hat keiner eine Idee?

  5. #5
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    Die Gründe sind zwar gesetzlich geregelt,aber du vergißt, dass die Bank dir aus Gründen die diese als wichtig ansahen das Konto gekündigt hat ..
    Demnach sehe ich durchaus die Gründe gegeben
    Warum eröffnest du kein Pfändungsschutzkonto /Basiskonto bei einer anderen Bank oder wenn keine vor Ort ist warum wählst du keine Direktbank

  6. #6
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    Du wirst kein neues Konto bei dieser Bank kriegen. Vielleicht kannst du sie unter Einschaltung der Bafin dazu "überreden", aber wozu sich den Stress antun?

  7. #7
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    @rike3

    Ich schrieb es doch bereits, das Basiskonto ist gesetzlich geregelt, auch die (wenigen) Gründe, warum die Bank es verweigern darf, eine ehemalige Geschäftsbeziehung gehört definitiv nicht dazu.

    Das Gesetz kennt nur 3 Ablehnungsgründe für ein Basiskonto:

    1. Ablehnung wegen eines bereits vorhandenen Zahlungskontos, § 35 ZKG
    2. Ablehnung wegen strafbaren Verhaltens oder wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot, § 36 ZKG
    3. Ablehnung bei früherer Kündigung wegen Zahlungsverzugs, § 37 ZKG

    https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/...06372bodyText7

    Schade, dass keiner meine Frage bezüglich des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses beantworten kann.

    Leider wohl keine Fachleute mehr im Forum.

  8. #8
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    Du solltest mal lesen, denn es kennt mehr Gründe https://www.verbraucherzentrale.de/b...ontoeinrichten
    Aber Du kannst ja gerne versuchen und bei Ablehnung das Basfi einschalten
    Wobei dein Gläubiger eh versuchen wird, wenn ihm jetzt mitgeteilt wird, dass dein Konto nicht mehr besteht, deine neue Bankverbindung raus zu bekommen notfalls über eine Ladung zur Abgabe der VA

  9. #9
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    Die Pfändung erstreckt sich NICHT auf das neue Konto. Ob die Bank sich daran hält? Keine Ahnung. Ob du überhaupt ein neues Konto bekommst? Mehr als fraglich.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Shopgirl Beitrag anzeigen
    Die Pfändung erstreckt sich NICHT auf das neue Konto.
    Wie kommst Du darauf? Der PfÜb wird an den Drittschuldner geschickt und erstreckt sich auf alle Konten, sofern es sich beim Drittschuldner um eine Bank handelt.

    Davon abgesehen ist ein PfÜb zeitlich nicht begrenzt

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