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Thema: Regelinsolvenz - habe noch einige Fragen - Bitte um Hilfe

  1. #11
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    WOW Caffery!

    Vielen, vielen Dank für Deine Mühe mit der äußerst ergiebigen Antwort!
    Damit hast Du mir schon sehr geholfen!

  2. #12
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    Das Problem ist, daß ich nicht das Geld habe, um mir professionelle Hilfe zu holen! Schuldnerberatung fällt ja aus, wegen der Regelinsolvenz. :-(

  3. #13
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    Tjo, ich würde ja sagen: Versuch mal Dein Glück bei nem Rechtspfleger mit nem PKH-Antrag. Aber selbst wenn Du son Zettel kriegen solltest (was schon ziemlich unwahrscheinlich ist) wirst Du sehr wahrscheinlich keinen Anwalt finden der Dir für das Geld angesichts der Komplexität das Falles helfen möchte.

    Man kann aber auch in Bezug auf einen "Eigenantrag ins Blaue" sagen: Was hast Du denn zu verlieren?

    Oder aber: Über welche Rentenansprüche wirst Du Dich freuen dürfen? Wenn das ohnehin alles nicht pfändbar sein wird und Du jetzt für den Mindestlohn arbeiten gehst der wohl auch nur (wenn überhaupt) marginal pfändbar sein wird kann man sich auch die Frage stellen: Wofür das Ganze?

  4. #14
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    Nochmal Danke für Deine Hilfe und die Überlegungen :-)

    Wofür das Ganze? Tja. Ich möchte wieder arbeiten gehen, was ich jahrelang nicht getan habe, da ruckzuck immer alles gepfändet wurde!
    Eigentlich möchte ich durch die InsO zumindest 6 Jahre lang in Ruhe arbeiten können, ohne daß alle Nase lang der Gerichtsvollzieher vor der Türe steht ;-)
    Je nachdem, was nach der InsO noch an Schulden offen ist, versuche ich halt in Rente zu gehen (die wird auf Grund der zu erwartenden Höhe eh nicht pfändbar sein)!

    Es macht für mich halt nur keinen Sinn, jetzt einen Job anzunehmen, wenn kurz über lang da dann Lohnpfändungen auf dem Tisch landen :-((

  5. #15
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    Zitat Zitat von Struwwelpeter Beitrag anzeigen
    Es macht für mich halt nur keinen Sinn, jetzt einen Job anzunehmen, wenn kurz über lang da dann Lohnpfändungen auf dem Tisch landen :-((
    Naja, ich will Deinen grundsätzlich begrüßenswerten Tatandrang ja nicht bremsen aber sein wir doch mal ehrlich:
    Mal abgesehen davon, dass wir nicht wissen ob das FA und der Inhaber der Schadenersatzforderung ihre Forderungen als ausgenommene anmelden: Das sind zumindest teilweise natürlich faktisch beides glasklare 302er Forderungen die eine Insolvenz eigentlich "überleben" sollten. Man kann Dich zudem wahrscheinlich sogar in den Vorrechtsbereich pfänden.

    Außerhalb eines Insolvenzverfahrens kannst Du in sehr vielen Fällen noch Deine Frau als unterhaltsberechtigte Person anführen ohne das Gläubiger daran rütteln. Im Verfahren geht das nicht mehr, da fällt sie raus und gepfändet bzw. abgetreten wirst Du da sowieso.
    Wenn das Verfahren rum ist bist Du wie alt? 63? Wie lange wolltest Du denn arbeiten?

    Nimms mir nicht böse... ich will Dich wie gesagt nicht ausbremsen. Du solltest Dir das alles halt nur von allen Seiten gut überlegen.

  6. #16
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    Leider ist es so, daß Du vollkommen recht hast!
    Eine reelle Chance da jemals vernünftig rauszukommen habe ich nicht!
    Das ist eigentlich auch der Grund, warum ich bis jetzt nicht versucht habe etwas an der Lage zu ändern.

    Es wäre halt nur der Vorteil, daß ich die Zeit bis zur Rente mehr oder weniger sinnvoll totschlage und einige Gläubiger etwas glücklicher mache!

    Für mich kommt dabei nichts positives rum :-((

  7. #17
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    Warum sollten Gläubiger glücklicher sein wenn Du eine InsO machst? Naja, das ist ohnehin nichts worüber Du Dir Gedanken machen solltest.

    Meine persönliche Meinung zu derartigen Geschichten ist eigentlich immer: Was hat er denn zu verlieren?

    In Deinem Fall spricht aber schon einiges dafür, dass sich durch einen Antrag sehr wahrscheinlich allenfalls gefühlt für Dich was verändern wird. Das FA ist da noch da kleinste Problem. Ich kann mir gut vorstellen, dass die ihre Uralthinterziehungsforderung nicht als ausgenommen anmelden.

    Das Schmerzensgeld macht mir eher Bauchschmerzen. Genauso wie die ziemlich happigen Verfahrenskosten die Du dann u.U auch noch an der Backe haben wirst. Das werden grob geschätzt 3000-3500 Euro werden. Auch diese sind deutlich "mächtiger" als normale Forderungen, z.b. da diese nach dem Verfahren auch unterhalb der Pfändungsgrenze beitreibbar sind.

  8. #18
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    Gibt es Fälle, in denen das FA auf die Forderung verzichtet?
    Wenn ich wüsste, daß ich die FA-Geschichte vom Hals kriege, dann würde ich mich sogar richtig ins Zeug legen.
    Die Verfahrenskosten und die Schmerzensgeldforderung könnte ich immer noch ratenweise zahlen, aber das Finanzamt ... so lange lebe ich nicht mehr, um das auf Raten abzustottern.

  9. #19
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    Ich würde dem FA nichts schreiben wenn Du vor hast in die Gemengelage einen Antrag zu stellen. Außerdem werden die das ohnehin nicht einfach ausbuchen.

    Das Schmerzensgeld würde ich mir eher mal genauer ansehen. Wann ist der Gläubiger denn zuletzt aktiv gewesen?

  10. #20
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ich würde dem FA nichts schreiben wenn Du vor hast in die Gemengelage einen Antrag zu stellen. Außerdem werden die das ohnehin nicht einfach ausbuchen.

    Das Schmerzensgeld würde ich mir eher mal genauer ansehen. Wann ist der Gläubiger denn zuletzt aktiv gewesen?
    Was meinst Du mit "nicht einfach ausbuchen" ? Sorry - bin kein Kaufmann ;-))
    Informiert der Insolvenzverwalter nicht auch das Finanzamt, wenn ich einen Antrag auf Insolvenz beim Gericht stelle?
    Das FA ist ja auch ein Gläubiger ...


    Das letzte, mir vorliegende, Schreiben von dem Schmerzensgeld-Gläubiger kam 2007 - ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss den sein Anwalt wohl erwirkt hat (obwohl ich der Meinung bin, daß er später noch versucht hat, seine Forderung durch den Gerichtsvollzieher beitreiben zu lassen).
    Ich habe leider nicht mehr alle Unterlagen :-((

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