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Thema: EOS sagt sie machen keine Pfändungen sondern Sperrungen, auch P-Konten!

  1. #21
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ja, hast Du überlesen.


    Demnach: Doch, würde es.
    Der TE hat in #12 lediglich geschrieben, dass der GV bei ihm war und sich "umgesehen" hat. Ist zwar ungewöhnlich, dass ein GV sich nur umsieht, aber so wie es dort steht, hat er die VA/EV noch nicht abgegeben. In #17 hat er dann ja sogar nochmal geschrieben, dass er vergessen hat, auf dem Kontoauszug seine Kontonummer zu schwärzen.

    Aber wie es auch sei..........die Kosten die für die Kontenpfändung entstehen würden, hat/hätte er so oder so zu tragen. Selbst wenn der Gläubiger weiss, dass der TE zur Zeit Sozialhilfe empfängt und sonst kein Einkommen hat. Denn mit dieser Pfändung sichert der Gläubiger auch etwaige pfändbare Eingänge (Stromguthaben, Betriebskostenguthaben etc.) in der Zukunft ab. Da zieht die Schadensminderungspflicht nicht.

  2. #22
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    VA/VE war auch schon, vor zig zig Jahren, keine Ahnung mehr für wen es war...

  3. #23
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    VA/VE lief auch schon vor zig zig zig Jahren, keine Ahnung mehr für wen...

    Aber was auch kommen mag, ein den Beträg den mir die Pfändungsfreigrenze gibt komme ich immer dran, egal was die sperren oder wie auch immer?

  4. #24
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    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    VA/VE lief auch schon vor zig zig zig Jahren, keine Ahnung mehr für wen...

    Aber was auch kommen mag, ein den Beträg den mir die Pfändungsfreigrenze gibt komme ich immer dran, egal was die sperren oder wie auch immer?
    Was unpfändbar ist, ist und bleibt unpfändbar. Insofern kommst du da immer dran.

  5. #25
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    Ja, du kannst bei einem Pfändungsschutzkonto über Guthaben bis zu dem z.Z. bestehenden monatlichen Grundfreibetrag in Höhe von 1133,80€ wenn keine Unterhaltsverpflichtungen bestehen verfügen.
    Alles was diesen Grundfreibetrag überschreitet, ist dann pfändbar, wenn eine Kontopfändung eingehen sollte. Da kann EOS sich noch so auf den Kopf stellen. Sie kommen erst an Beträge ran, wenn das monatliche Guthaben den Grundfreibetrag überschreitet.
    Das ist ja der Sinn und Zweck des P-Kontos, das trotz Pfändung über Guthaben bis zum Grundfreibetzrag weiter verfügt werden kann, um die elementar wichtigsten Zahlungsverpflichtungen wie Miete, Strom etc weiter nachkommen zu können.
    Desweiteren brauchst du dir bei Bezug von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld 2 etc. eh keine Gedanken machen, da diese Leistungen als unpfänbar gelten.
    Geändert von Decrypter (12.09.2017 um 22:49 Uhr)

  6. #26
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    Ich würde mal was ganz anderes machen und mich mal an die Chefetage des Hauptgläubigers wenden und da anfragen,ob die das niederschlagen und auch denen mitteilen, wie das Inkasso agiert,obwohl du nachgewiesen hast das du grunddsicherung bekommst

  7. #27
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    Die Pfändung eines P-Kontos ist alleine schon statthaft, um sich einen Rang zu sichern für den Fall, dass einmal etwas Pfändbares auflaufen sollte.

    Beispielsweise wenn man versucht, auf einem P-Konto Geld anzusparen.

  8. #28
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    @TE hat die Schuldnerberatung keine Inso vorgeschlagen oder willst du das nicht? Klar 6.000€ ist jetzt nicht soooo viel aber für Sozialleistungen zu viel.

  9. #29
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    Ausm SGB II? Bei 6 Gläubigern?

    Da wird nichts abbezahlt. Da wird zu ner Schuldnerberatungsstelle gegangen, sich um Arbeit bemüht und bis dahin vom Existenzminimum überlebt.
    Das habe ich so auch nicht gesagt
    Ich wollte darauf hinaus, ob in absehbarer Zeit wieder eine Arbeit aufgenommen werden kann und, falls nicht, der Gang zur Schuldnerberatung nicht besser wäre, als sich als absoluter Laie selbst mit den Inkassobuden rumzuschlagen. Wenn nichts zu holen ist und das so bleibt, erscheint eine Insolvenz doch eine gangbare Alternative.

  10. #30
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    Moin,

    es gibt leider einige Schuldnerberatungsstellen die keine Refinanzierung haben für eine Regulierungsberatung - solange die Leute im SGB XII Bezug sind. Das ist die Auswirkung dessen, dass die Kommunen oft unter einem erheblichen Spardruck stehen, weil sie von Landes- und Bundesregierung immermehr Pflichtaufgaben erhalten aber keine nachhaltige (Re-) Finanzierung.
    Ist ja bald Bundestagswahl und ich empfehle sich mal schlau zu machen was die parteien zur Finazierung der Kommunen schreiben.
    Ich würde mir dann von der Beratungsstelle bescheinigen lassen, dass sie keine Beratung durchführen können und damit einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht beantragen ggf. über einen Anwalt die Insolvenz vorbereiten. Der Anwalt sollte hiervon Ahnung haben, ggf. Fachanwalt sein.

    lg aus Mittelhessen
    Schuldnerberatung ist ein breites Feld, Sachverhalte können Auswirkungen in unterschiedlichen Bereichen haben - daher gilt: Die Qualität der Hilfe/Beratung ist vom dem Umfang der Informationen zum Sachverhalt abhängig.

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