Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 33 von 33

Thema: EOS sagt sie machen keine Pfändungen sondern Sperrungen, auch P-Konten!

  1. #31
    Registriert seit
    20.07.2017
    Beiträge
    364

    Standard

    Zitat Zitat von nobird99 Beitrag anzeigen
    Ich würde mir dann von der Beratungsstelle bescheinigen lassen, dass sie keine Beratung durchführen können
    Naja, die/der TE wurde ja beraten. Der Grund dafür, dass die Beratung aber nicht in einer Verbraucherinsolvenzberatung endete muss ja nicht der gewesen sein, dass die Stelle dafür keine Finanzierung hat.
    Ich habe nicht wenige kennengelernt, die einfach der Ansicht sind, dass in Fällen von quasi in Stein gemeißelter lebenslanger Unpfändbarkeit (dauerhaft SGB XII) ein Verfahren schlicht nicht wirtschaftlich bzw. nicht "im Sinne des Erfinders" ist.
    Grundsätzlich sehe ich das auch teilweise genauso, betrachte dabei aber immer auch den Einzelfall insbesondere was persönliche und emotionale Gründe betrifft. Wenn die betroffene Person z.b. durch die Situation unter extremem psychischen Druck steht und das auch durch Vermittlung von Rechtssicherheit nicht gemildert werden kann. Das scheint ja beim TE der Fall zu sein.

    Da wo ich so unterwegs bin gibt es in solchen Fällen auf jedem Fall keine Beratungshilfegutscheine (mehr). Seit 2-3 Jahren etwa haben die Gerichte für derartige Anliegen scheinbar dicht gemacht.

  2. #32
    Registriert seit
    17.06.2014
    Beiträge
    393

    Standard

    "Ich habe nicht wenige kennengelernt, die einfach der Ansicht sind, dass in Fällen von quasi in Stein gemeißelter lebenslanger Unpfändbarkeit (dauerhaft SGB XII) ein Verfahren schlicht nicht wirtschaftlich bzw. nicht "im Sinne des Erfinders" ist.

    Das entscheidet aber der Klient und nicht die Beratungstelle! Schließlich werden die Schulden ja vererbt und nicht jedem gelingt es, dass Erbe rechtmäßig auszuschlagen bzw. die versehentliche Annahme anzufechten....und ein wirtschaftlicher Neuanfang ohne Schufa und den z.B. damit verschlechterten Chancen eine neue Wohnung zu finden, ist ja wohl auch im dauerhaften ALG II-/Grundsicherungsbezug oder Sozialhilfe möglich.

  3. #33
    Registriert seit
    20.07.2017
    Beiträge
    364

    Standard

    Zitat Zitat von Newa Beitrag anzeigen
    Das entscheidet aber der Klient und nicht die Beratungstelle! Schließlich werden die Schulden ja vererbt und nicht jedem gelingt es, dass Erbe rechtmäßig auszuschlagen bzw. die versehentliche Annahme anzufechten....und ein wirtschaftlicher Neuanfang ohne Schufa und den z.B. damit verschlechterten Chancen eine neue Wohnung zu finden, ist ja wohl auch im dauerhaften ALG II-/Grundsicherungsbezug oder Sozialhilfe möglich.
    Da werden bei mir offene Türen eingerannt

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •