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Thema: Frage zum Regelinsolvenzverfahren

  1. #1
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    1

    Standard Frage zum Regelinsolvenzverfahren

    Hallo,

    erstmal muss ich loswerden, dass ich es toll finde, dass es solche Foren gibt.
    Mein Regelinsolvenzverfahren läuft jetzt seit ca. 6 Monaten.
    Ich hatte 2 Firmenhandys, deren Karten ca. 3 Monate nach Eröffnung gesperrt wurden, ohne dass ich eine Rechnung, Mitteilung o.ä. erhalten hatte. Mein insoolvenzverwalter hatte mit dem Anbieter kommuniziert und gesagt, dass er für die laufenden Verträge nicht eintritt.
    Da die Firmenadresse nicht mehr existent war, erhielt ich keinerlei Mitteilungen vom Handyanbieter.
    Nun erhielt ich eine Forderung eines Inkassodienstes über 3 Monate Beiträge zzgl. Sperrung der Karten. Ich solle dies zahlen, da die Kosten erst nach Eröffnung entstanden sind.
    Könnt ihr mir helfen, ob dies rechtens ist?

    LG

  2. #2
    Registriert seit
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    4

    Standard

    Zitat Zitat von ruhobe Beitrag anzeigen
    Ich hatte 2 Firmenhandys, deren Karten ca. 3 Monate nach Eröffnung gesperrt wurden, ohne dass ich eine Rechnung, Mitteilung o.ä. erhalten hatte.
    Mein insoolvenzverwalter hatte mit dem Anbieter kommuniziert und gesagt, dass er für die laufenden Verträge nicht eintritt.
    LG
    Der Insolvenzverwalter handelt hier völlig korrekt, da es sich um Firmenhandys handelt.

    Zitat Zitat von ruhobe Beitrag anzeigen
    Da die Firmenadresse nicht mehr existent war, erhielt ich keinerlei Mitteilungen vom Handyanbieter.
    LG
    Jeder Bürger hat die Möglichkeit, einen Nachsendungsauftrag bei der Deutschen Post zu stellen. Tut er das nicht, muss er sich auch das Versäumnis hieraus anrechnen lassen.
    Zitat Zitat von ruhobe Beitrag anzeigen

    Nun erhielt ich eine Forderung eines Inkassodienstes über 3 Monate Beiträge zzgl. Sperrung der Karten. Ich solle dies zahlen, da die Kosten erst nach Eröffnung entstanden sind.
    Könnt ihr mir helfen, ob dies rechtens ist?
    LG
    Warum wurden die beiden Firmenhandys nicht mit Beendigung der Selbständigkeit bzw. vor Eröffnung des Insolvenzverfahren beim Anbieter gekündigt?
    Dieses Versäumnis bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung.

  3. #3
    Registriert seit
    03.12.2010
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    1.755

    Standard

    Hallo,
    die Kosten der Handyverträge, soweit Forderungen wegen Nichterfüllung der Verträge (Schadenersatz) geltend gemacht werden, können nur noch als Insolvenzforderungen angemeldet werden und werden von einer Restschuldbefreiung erfasst.
    D. h. - Eröffnungsbeschluss schicken und die Forderungen komplett bestreiten.
    Anderes gilt nur, wenn nach Eröffnung des Verfahrens Leistungen in Anspruch genommen wurden.
    Grüße

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