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Thema: Wechsel vom Gesellschafter zum Angestellten

  1. #1
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    Standard Wechsel vom Gesellschafter zum Angestellten

    Hallo,
    ich bin neu in einem Forum.
    Aus aktuellem gesundheitlichen Anlass überlege ich, eine GbR(aus 2 Gesellschaftern bestehend) zu verlassen. Ich kann dort meine Arbeitskraft nicht mehr in bisherigem Maß einbringen. Ich möchte aber meinen Geschäftspartner nicht im Stich lassen und würde als Angestellter weiterhin für ihn arbeiten wollen .Ich bin durch meine Erkrankung automatisch als schwerbehindert mit 50% eingestuft.Ich denke mit 20h in der Woche wäre uns beiden geholfen. Was muss ich beachten, wenn ich den Gesellschaftervertrag kündige? Wir sind uns insoweit einig, dass er mich anstellen würde. Gibt es aber Probleme mit dem Finanzamt oder dem Steuerbüro, der Bank etc????

    Über Antworten würde ich mich sehr freuen

  2. #2
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    außer das dort unbedingt melden, hm wüsste nicht...

  3. #3
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    Zitat Zitat von Glück Beitrag anzeigen
    außer das dort unbedingt melden, hm wüsste nicht...
    Magst Du nicht einfach mal wieder Forenpause machen?

  4. #4
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    Viel Ahnung habe ich von GbRs nicht, würde aber empfehlen, mit dem Steuerberater zu klären, ob diese Veränderung steuerlich relevant ist und daraus Forderungen des Finanzamtes entstehen können.

    Bezüglich der Bank fehlen noch Informationen.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Novembersonne Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Gibt es aber Probleme mit dem Finanzamt oder dem Steuerbüro, der Bank etc????
    Moin Moin

    Das kann man so einfach nicht sagen. Dazu muss man den Gesellschaftsvertrag betrachten und dann wie ihr auseinandergehen wollt. Das betrift zunächst Euer Innenverhältnis.

    Im Außenverhältnis sind in erster Linie Haftungsfragen zu regeln. Das betrift u. a. ggf. die Bank. Hinsichtlich des Finanzamts kommt hinzu, dass das Ausscheiden aus der GbR hinsichtlich seiner steuerlichen Wirkung geprüft werden muss.

    Das kann ein Forum nicht leisten. Du brauchst professionelle Hilfe. Frag einen Steuerberater und / oder Rechtsanwalt.

  6. #6
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    Zitat Zitat von fsb hildesheim Beitrag anzeigen
    Im Außenverhältnis sind in erster Linie Haftungsfragen zu regeln. Das betrift u. a. ggf. die Bank. Hinsichtlich des Finanzamts kommt hinzu, dass das Ausscheiden aus der GbR hinsichtlich seiner steuerlichen Wirkung geprüft werden muss.

    Das kann ein Forum nicht leisten. Du brauchst professionelle Hilfe. Frag einen Steuerberater und / oder Rechtsanwalt.
    Ein Forum kann aber immerhin ein paar Tipps geben. In diesem Fall sollte die Sache ohnehin einfacher sein, weil offenbar einer die Geschäfte der GbR in welcher Unternehmensform auch immer weiter führen will und der TE ihn dabei als Angestellter unterstützen will. Es gibt also wahrscheinlich kein Scheidungsdrama.

    Bei einer aus zwei Leuten bestehenden GbR ist das Ausscheiden eines Gesellschafters automatisch das Ende der GbR. Das erfordert u.a. eine Schlussabrechnung. Entsprechend dem GbR-Vertrag werden dann Gewinne und Verluste errechnet, die den beiden Gesellschafter zugewiesen werden und die diese dann in ihrer eigenen Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen haben. Wer bislang ohne Steuerberater gearbeitet hat, benötigt dafür nicht unbedingt einen.

    Wenn also alles mit dem FA klar ist, klärt ihr die Fragen der Außenhaftung. Das kann in der Tat ein gewisses Problem sein. Mit dem formalen Ende der GbR ist man nicht automatisch von Haftungen befreit. Hier wäre eine Haftungsübernahmeerklärung des weiterhin unternehmerisch tätigen Exgesellschafters hilfreich. Die würde aber nach meiner Kenntnis erstmal nur im Innenverhältnis wirksam sein. Es sei denn, der Expartner würde sie gegenüber Vertragspartnern, Gläubigern oder wem auch immer erklären und die wären damit einverstanden, den TE aus seinen Verpflichtungen zu entlassen. Es ist allerdings die Frage, ob so etwas überhaupt nötig ist. Wenn die GbR keine Verbindlichkeiten hatte bzw. hat und keine Leistungen mit langlebiger Haftungsrelevanz erbracht wurden, ist das natürlich weniger schwierig. Hier wäre tatsächlich ggf. professionelle Hilfe sinnvoll.Die treiben aber natürlich die 'Scheidungskosten' in die Höhe.

  7. #7
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    Zitat Zitat von ichhabwasvergessen Beitrag anzeigen
    Es gibt also wahrscheinlich kein Scheidungsdrama.
    Das ist eine mutige Aussage. Die Realität ist häufig eine andere. Gerade, wenn einer das Geschäft (erfolgreich) weiterführt und der andere nur noch Gehalt bezieht.

    Zitat Zitat von ichhabwasvergessen Beitrag anzeigen
    Bei einer aus zwei Leuten bestehenden GbR ist das Ausscheiden eines Gesellschafters automatisch das Ende der GbR. Das erfordert u.a. eine Schlussabrechnung. Entsprechend dem GbR-Vertrag werden dann Gewinne und Verluste errechnet, die den beiden Gesellschafter zugewiesen werden und die diese dann in ihrer eigenen Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen haben. Wer bislang ohne Steuerberater gearbeitet hat, benötigt dafür nicht unbedingt einen.
    Das erfordert -je nach GbR- ggf. strategische Steuerplanung. Tatsächlich dürften die meisten Gesellschaften den Aussteig eines Gesellschafters nach Deinem einfachen Muster nicht überleben. Es sei denn, die Gesellschaft ist mittellos. Dann stellt man die GbR einfach ein.


    Zitat Zitat von ichhabwasvergessen Beitrag anzeigen
    Wenn also alles mit dem FA klar ist, klärt ihr die Fragen der Außenhaftung. ...
    Klar, ohne Verbindlichkeiten ist das einfach. Mit Verbindlichkeiten auch: Es wird weiter gehaftet. Eine Entlassung aus der Haftung wird gerade mit Banken in der Regel nicht funktionieren.

    Das sind zu viele Dinge, die man abklären muss. Im Forum kann man darüber, s.o. , nur spekulieren.

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