Hallo Forum!

Ich habe eine Frage aufgrund aktuellem Anlaß an Euch.

Ich bin selbständig tätig und gehöre als Coach den "freien Berufen" an.

Mitte 2015 beantragte ich die Regelinsolvenz; das Prüfungsverfahren wurde eingeleitet und es wurde ein Insolvenzverwalter bestellt. Dieser hat meine freiberufliche Tätigkeit auch freigegeben (ist somit wohl ein "weicher" Insolvenzverwalter).
Durch das Finanzamt wurde mir für meine (freigegbene) freiberufliche Tätigkeit eine neue Steuernummer erteilt (wohl um besser unterscheiden zu können, welche evtl. Steuerschulden noch in den Zeitraum vor der Insolvenz fallen) und welche erst danach entstanden sind.

Eher "nebenbei" stieß ich vor wenigen Tagen durch einen Abruf meiner Steuerdaten via Elster darauf, dass der Insolvenzverwalter als "Bevollmächtigter" eingetragen ist. Weitergehende Recherche brachte mich dazu, dass der Insolvenzverwalter wohl dazu "verpflichtet" sei, meine entsprechenden Steuerklärungen (Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, usw.) für den Zeitraum vor der Insolvenz zu erstellen. Für den Zeitraum nach Eröffnung des Insoverfahrens sei ich dafür verantwortlich.
Habe ich dies so richtig verstanden?
Mein Insoverwalter hat mit mir diesbezüglich nicht kommuniziert; außer dass er mir einst ein Schreiben des Finanzamtes (Kopie) zusandte laut dem eine Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärungen erfolgte. Demzufolge wurden Steuererklärungen für das Jahr 2015 (EÜR, Umsatzsteuerjahresmeldung, usw.) meinerseits eigenständig erstellt und eingereicht. Ist diese vorgehensweise so richtig?

Danke Euch!