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Thema: Post vom Rechtsanwalt

  1. #1
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    Standard Post vom Rechtsanwalt

    Hallo,

    heute erreichte mich ein Schreiben eines Rechtsanwaltes.



    Der aktuelle Stand bei mir ist folgender.
    Die Gläubiger wurden alle angeschrieben zwecks außergerichtlichen Einigungsversuches. Das heißt die wissen das bei mir (Arbeitslosengeld II) nichts zu holen ist. Ende des Monats werde ich den Antrag auf Verbraucherinsolvenz abgeben.

    In dem Schreiben steht ja das diesmal noch keine weiteren Kosten und Zinsen geltend gemacht werden.
    Sollte ich nicht zahlen kommen dann wohl weitere Gebühren dazu.

    Meine Frage lautet: Wenn die wissen ich gehe in die Verbraucherinsolvenz gehen dann weitere Kosten trotzdem zu meinen Lasten?
    Ich hatte glaube mal hier im Forum was gelesen das die dann den Schuldner keine weiteren Gebühren in Rechnung stellen dürfen.

    Und wie sollte ich mich jetzt verhalten. Soll ich denen auch noch mal mitteilen das ich in die Insolvenz gehe oder einfach nicht reagieren?
    Geändert von Hannes63 (09.02.2018 um 12:56 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Solche Briefe haben mich zwischen AEV und Verfahrenseröffnung auch erreicht. Ich habe diese an meinen Schuldnerberater weitergereicht und wir haben sie abgeheftet.

    Das ist sozusagen der letzte Versuch des Gläubigers noch vor dem anstehenden Verfahren seine Forderung einzutreiben.

    Ob weitere Kosten entstehen und ob die rechtens sind, braucht dich, wenn du wirklich den Insolvenzantrag stellen willst, nicht weiter stören.

    Einer meiner Gläubiger hat nach gescheitertem AEV und Antragstellung und sogar noch nach Verfahrenseröffnung meine Rente pfänden lassen.

    Im ersten Moment ist mir die Galle übergegangen, zumal es sich um den anteilsmässig kleinsten Gläubiger handelt, dem ein extra Angebot gemacht wurde, aber nach einer Tasse Tee und tief Luft holen, habe ich mich darüber fast amüsiert, denn nun darf er sich mit meinem Insolvenzverwalter rumschlagen.

    MfG

  3. #3
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    Standard

    Meine Frage lautet: Wenn die wissen ich gehe in die Verbraucherinsolvenz gehen dann weitere Kosten trotzdem zu meinen Lasten?
    Bei Restschuldbefreiung gehen diese zusätzlichen Kosten zusammen mit der Hauptforderung unter.

    Ende des Monats werde ich den Antrag auf Verbraucherinsolvenz abgeben.
    Solange die nicht eröffnet ist, gilt sie noch nicht als eröffnet. Eigentlich logisch :-)

    Soll heißen: Nicht jeder, der eine Insolvenz plant, zieht das auch durch. So sind auch Briefe zu erklären, die von Anwälten u.ä. weiter versendet werden.

    Ich habe diese an meinen Schuldnerberater weitergereicht und wir haben sie abgeheftet.
    Dem ist nichts hinzu zu fügen.

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