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Thema: Für die „Jünger“ von EU Auslandskonten

  1. #11
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    Zitat Zitat von Inso? Beitrag anzeigen
    Menschen die eine digitale Keksdose wünschen suchen wohl kaum nach den besten Anlage Möglichkeiten - in so fern............
    Aber die Regulierung von Ausfällen bei Girokonten (digitalen Keksdosen) unterscheidet sich nicht von der Regulierung von Ausfällen bei „Sparguthaben“? Oder gibt es bei beiden Produkten unterschiedliche (vermeidliche) Einlagensicherungen? Also meines Wissens nach nicht. Ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.

    Und der Verlust von 2.000 oder 3.000 Euro der digitalen Keksdose (Notgroschen) ist für die Menschen die sich hier am Forum beteiligen, sicherlich um einiges schlimmer als für den, der da 25.000 Euro tatsächlich vorhandenes SPARKAPITAL verliert.

  2. #12
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    Wir haben eine EU-weite Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Bankkonto. Also alles kein Problem.

    Allerdings gibt es auch Länder in der EU die keinen Euro haben.

    Legt man sein Geld in Rumänien an, hat man ebenfalls die Einlagensicherung bis 100.000 Euro, man bekommt sein Geld aber in rumänischen Leu zurück und erleidet dann zwangsläufig ein paar Prozent Wechsel/Währungsverluste. Bei 1,x% Zinsen ist es das Risiko nicht wert. Ist aber in einem Schuldnerforum eh nicht für viele interessant...


    Die einzigen die von Auslandskonten profitieren können sind kleine Selbständige.... die ihre Umsätze/Rücksendungen ungern gepfändet sehen....

  3. #13
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Und der Verlust von 2.000 oder 3.000 Euro der digitalen Keksdose (Notgroschen) ist für die Menschen die sich hier am Forum beteiligen, sicherlich um einiges schlimmer als für den, der da 25.000 Euro tatsächlich vorhandenes SPARKAPITAL verliert.
    *öhm* Zumindest rein moralisch betrachtet sehe ich das aber anders.

    Außerdem: Wer als Überschuldeter (in meinen Augen) so (sorry!) blöd ist, seinen Notgroschen auf einem europäischen Auslandskonto (das zudem noch über einen Zinsvermittler mit deutschem Zwischenkonto abgewickelt wird) zu bunkern und ernsthaft mit der Hoffnung schwanger geht, dass es dort vor Zugriff geschützt sei der hat es irgendwie auch nicht besser verdient.
    Da ist das Risiko einer Bankenschließung inkl. Totalversagen der betreffenden staatlichen Einlagensicherung mit Sicherheit einer der kleinsten Hasenfüße.
    Geändert von Caffery (05.04.2018 um 11:18 Uhr)

  4. #14
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    *öhm* Zumindest rein moralisch betrachtet sehe ich das aber anders
    Ich habe das Wort „wirtschaflich“ bzw. „existenzbedrohend“ vergessen.

    Sicherlich ist ein Auslandskonto für den Notgroschen nahe am Rande des Wahnsinns. Wird hier (bisher nicht in diesem Thread, kommt aber bestimmt noch) aber doch zumindest von einem User als das Nonplusultra der Vermögenssicherung propagiert. Neben dem ************ Auswanderungsverfahren und der lockeren fast schon spaßigen vergneugungssteuerpflichtigen Insolvenzabwicklung im (noch) EU Ausland.

    PS: Warum wird das Wort e a s y durch ******** ersetzt? Hat e a s y irgendwas anrüchiges an sich?

  5. #15
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    Wird hier (bisher nicht in diesem Thread, kommt aber bestimmt noch) aber doch zumindest von einem User als das Nonplusultra der Vermögenssicherung propagiert.
    Man muss sich ja nicht in jeden Furz reinstellen

  6. #16
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    Hi,
    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    PS: Warum wird das Wort e a s y durch ******** ersetzt? Hat e a s y irgendwas anrüchiges an sich?
    aus rechtlichen Gründen durften einige Gläubiger nicht mehr genannt werden.

    Gruß
    Ingo

  7. #17
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    Zitat Zitat von mucel Beitrag anzeigen
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...-ist-1.3931058

    Gut, geht zwar um Sparanlagen, ist ja aber im Prinzip 1:1 bei Girokonten gleich.
    Die „Jünger“ sollten sich nicht verrückt machen lassen.
    Jede Geldanlage, auch Bankeinlagen in Deutschland, selbst in Hintertupfing oder Pfinztal, sind mit einem Ausfallrisiko verbunden.
    Um dieses zu minimieren gibt es Instrumente der Einlagensicherung.
    In der EU hat jedes Land, einschliesslich Deutschland, einen Einlagensicherungfonds, der bis zu EUR 100.000 garantiert.
    Diese Mindestanforderungen sind durch EG-Richtlinien, die jeweils in nationale Gesetze überführt wurden, vorgeschrieben
    Wer in Europa in seine „digitale Keksdose“ mehr als EUR 100.000 einlegen will sollte sich deswegen genau über darüber hinausgehende freiwillige Einlagensicherungsfonds informieren.
    Ähnliche Regelungen gibt es in allen entwickelten Ländern.
    Das Risiko ist also sehr überschaubar.
    Das Risiko, dass eine Hardware-Keksdose abhanden kommt, ist größer.
    Auslandskonten können aus einer Vielzahl von Gründen sinnvoll sein.
    In Europa ist das Konto im EU-Ausland politisch gewollt (Zahlungsverkehrsbinnenmarkt, SEPA, etc.).
    Zur (rechtswidrigen) Vereitelung einer Pfändung ist das Auslandskonto jedoch nicht geeignet, auch wenn die automatisierte Kontenabfrage durch Behörden grenzüberschreitend bisher noch nicht etabliert wurde.
    Dafür gäbe es ggf. andere Möglichkeiten, über die hier selbstverständlich nicht referiert wird.

  8. #18
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    Zitat Zitat von Caffery Beitrag anzeigen
    ...Die Relevanz für den ewige, epische (...todlangweilige) digitale Keksdosendiskussion halte ich auch für überschaubar.
    Die Hauptvorteile der "digitalen Keksdose" werden gerne uebersehen, und das ist grenzenloses Banking (in Suchmaschine nach "Borderless Account" suchen).

    Stellt Euch vor, Ihr habt ein Multi-Waehrungskonto, mit Euro IBAN/BIC, UK Sort code, USA ABA, Australischem Konto in Eurem Namen. So koennt Ihr ohne grosse Waehrungsverluste Gelder empfangen, und auch ausgeben.

    Todlangweilig ist soetwas nicht, sondern gehoert zum Standardportfolio innovativer Schuldner und digitaler Normaden.

  9. #19
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    Zitat Zitat von Euregios Beitrag anzeigen
    Die Hauptvorteile der "digitalen Keksdose" werden gerne uebersehen, und das ist grenzenloses Banking (in Suchmaschine nach "Borderless Account" suchen).

    Stellt Euch vor, Ihr habt ein Multi-Waehrungskonto, mit Euro IBAN/BIC, UK Sort code, USA ABA, Australischem Konto in Eurem Namen. So koennt Ihr ohne grosse Waehrungsverluste Gelder empfangen, und auch ausgeben.

    Todlangweilig ist soetwas nicht, sondern gehoert zum Standardportfolio innovativer Schuldner und digitaler Normaden.
    Ist alles richtig, aber man darf schon darauf hinweisen, dass die "digitale Keksdose" nicht anders zu bewerten ist als die "Hardware-Keksdose", die hier immer wieder empfohlen wird, nämlich im Falle einer Pfändung oder Insolvenz als rechtswidrig wenn sie nicht angegeben wird.

  10. #20
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    Zitat Zitat von peter26 Beitrag anzeigen
    Ist alles richtig, aber man darf schon darauf hinweisen, dass die "digitale Keksdose" nicht anders zu bewerten ist als die "Hardware-Keksdose", die hier immer wieder empfohlen wird, nämlich im Falle einer Pfändung oder Insolvenz als rechtswidrig wenn sie nicht angegeben wird.
    Was natürlich nicht ganz richtig ist - du musst das Konto nur angeben wenn danach gefragt wird - Pfändungen laufen oft automatisiert - ohne das der schuldner gefragt wird - und somit muss das Konto nur im Rahmen einer VA angegeben werden.

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