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Thema: Jobkündigung und Umzug ins Ausland nach Eröffnung der Privatinsolvenz möglich?

  1. #11
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    Aber eine andere Möglichkeit als die Insolvenz gibt es doch kaum, oder? Denn 6 Jahre hier bleiben, ist einfach keine Option und die Raten kann ich trotz meines Verdienstes aktuell schon nicht mehr leisten und eine Einmalzahlung als außergerichtliche Einigung kann ich auch nicht anbieten. Und einfach abhauen, löst das Problem auf Dauer auch nicht..

  2. #12
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    Zitat Zitat von Honigblume Beitrag anzeigen
    Aber eine andere Möglichkeit als die Insolvenz gibt es doch kaum, oder?
    Ich weiß ja nicht wie Deine Pläne so aussehen. Es kann ja sein, dass Du Dein Leben in Thailand bleiben wirst. Dorthin wird Dich ohnehin kein Gläubiger verfolgen.

    Solltest Du eines Tages wiederkommen kannst Du ja dann Deinen Antrag stellen.

    Ich weiß, dass es natürlich "komfortabler" wäre beides zu verbinden und die Insolvenzzeit in Thailand ablaufen zu lassen und dann mal schauen was passiert. Allerdings werden das die Gläubiger wohl eher nicht so sehen weil sie dadurch eindeutig benachteiligt werden.

  3. #13
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    Ja, habe bereits gelesen, dass es eben kein Vollstreckungsabkommen gibt zwischen Deutschland und Thailand. Grundsätzlich möchte ich schon in Thailand bleiben. Habe ich denn einen Nachteil, wenn ich die Insolvenz beantrage und jemand dann einen Versagensgrund stellt und ich dann den Insolvenzantrag abbreche und nach Thailand gehe? Oder kann mir dann Betrug nachgesagt werden? Möchte mir hald strafrechtlich nichts anhängen lassen..

  4. #14
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    Hi,
    Zitat Zitat von imker Beitrag anzeigen
    Eröffnung des Verfahrens: Meist 6 Monate bei der Schuldnerberatung ab Versand des ersten Schreibens und dann 2 Monate bis der Antrag auf Insovenzeröffnung bei AG Beschieden wird. Geht manchmal schneller, manchmal länger.
    also bei uns geht das nicht nur manchmal schneller, sondern sind solche Zeiten extrem selten. Die Regel ist eher 1-2 Monate ab Versand des AEV und etwa 1 Monat ab Antragstellung.

    Gruß
    Ingo

  5. #15
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    Zitat Zitat von Honigblume Beitrag anzeigen
    Ja, habe bereits gelesen, dass es eben kein Vollstreckungsabkommen gibt zwischen Deutschland und Thailand. Grundsätzlich möchte ich schon in Thailand bleiben. Habe ich denn einen Nachteil, wenn ich die Insolvenz beantrage und jemand dann einen Versagensgrund stellt und ich dann den Insolvenzantrag abbreche und nach Thailand gehe? Oder kann mir dann Betrug nachgesagt werden? Möchte mir hald strafrechtlich nichts anhängen lassen..
    Nein, Betrug ist das nicht - höchstens die Versagung der Restschuldbefreiung + entsprechende Sperre für eine neue Insolvenz bzw. RSB-Antrag.

  6. #16
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    Zitat Zitat von tidus82 Beitrag anzeigen
    Nein, Betrug ist das nicht - höchstens die Versagung der Restschuldbefreiung + entsprechende Sperre für eine neue Insolvenz bzw. RSB-Antrag.
    Okay, dann wird das wohl doch nicht so glatt ablaufen, wie ich gehofft habe. Habe mich nun nochmals mit meiner Schuldnerberatung in Verbindung gesetzt, da diese sich in meinem Fall auch nochmal informieren und mir eine Rückinfo geben wollte.

  7. #17
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    Zitat Zitat von Honigblume Beitrag anzeigen
    Ja, habe bereits gelesen, dass es eben kein Vollstreckungsabkommen gibt zwischen Deutschland und Thailand. Grundsätzlich möchte ich schon in Thailand bleiben. Habe ich denn einen Nachteil, wenn ich die Insolvenz beantrage und jemand dann einen Versagensgrund stellt und ich dann den Insolvenzantrag abbreche und nach Thailand gehe? Oder kann mir dann Betrug nachgesagt werden? Möchte mir hald strafrechtlich nichts anhängen lassen..
    Dir ist bewusst das die Hürden für einen legalen dauerhaften Aufenthaltsstatus in Thailand sehr hoch sind? Selbst bei Heirat eines Thailänders bekommt man diesen Status nicht dauerhaft, Arbeitsgenehmigungen für Ausländer sind ebenfalls schwer zu bekommen (funktioniert z.B. für Spezialisten). Mind. 80% der Ausländer die in Thailand "leben" machen dies in einer Grauzone, die nur solange funktioniert wie die Behörden mitspielen bzw. du mitspielst.

    Richte dich mal darauf ein das du keine 6 Jahre in Thailand bleiben wirst, gerade auch weil die aktuelle Regierung immer mehr Schlupflöcher schliesst. Aus meinem Bekanntenkreis sind in den letzten Jahren einige nach Thailand ausgewandert, alle waren ein paar Jahre später wieder in D. Selbst ein Freund der mit einer sehr gut situierten Thailänderin verheiratet war, mit ihr ein Kind hat und eine Firma in Thailand hat ist wieder zurückgekommen - den auf Dauer sind die Behörden dort zermürbend.

    Nur so als statistischen Fakt, jährlich bekommen keine 100 Menschen die thailändische Staatsangehörigkeit. Langfristige Aufenthaltstitel gibt es nicht.

  8. #18
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    Ich will dir da keine Angst machen und bin immer gerne in Thailand, aber beschäftige dich mit dem Visum. Hier mal die Bedingungen für einen dauerhaften Aufenthalt:

    Residence Permit (Dauervisum) kann beantragt werden von Personen, die sich auf Basis o. a. Jahresvisum bereits 3 Jahre ununterbrochen in Thailand aufhalten. Diese Residence Permit wird jedoch auf Quoten Basis (100/Jahr/Land) ausgegeben und ist sehr teuer. (ca. 191400,- Baht für Rentner oder 95700,- Baht für Thai Verheiratete). Allein die Beantragung kostet schon mal 7600,- Baht und wird nur über die Immigration in Bangkok durchgeführt.
    Du musst also erstmal drei Jahres Visa haben, um einen Antrag für ein dauerhaftes Visum stellen zu können.

    Schau dir das hier mal genauer an, damit du wirklich weisst wie es ist - und das ist die leider die Realität und nicht das was man dir so erzählt.

    http://www.leben-in-thailand.de/ausw...thailand.shtml

  9. #19
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    Hier dann noch die Bedingungen für ein Arbeitsvisum

    http://www.leben-in-thailand.de/arbe...thailand.shtml

    Natürlich arbeiten in Thailand viele Ausländer ohne dieses Visum, dann bezahlt (besticht) man aber eben die Behörden. Bitte beschäftige dich mit all dem bevor du nach Thailand auswanderst, sonst endet das böse. Man kann in Thailand ALLES regeln ohne sich an die Gesetze zu halten, dafür braucht man aber Geld. Wenn du in D allerdings eine Privatinsolvenz anmeldest dann wird dir genau das fehlen - oder? Und unterschätz die Lebenshaltungskosten für Ausländer in Thailand nicht, es gibt Länder in Europa in denen man günstiger leben kann.

  10. #20
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    So jetzt der letzte Post zu dem Thema (ich mache das nur so ausführliche weil ich das alles selber mal durchgemacht habe und die Gefahren/Risiken kenne)

    http://www.thaiembassy.com/thailand/...rmit-rules.php

    Foreigners entering Thailand are not permitted to work, regardless of their type of visa, unless they are granted a work permit. Those who intend to work in Thailand must hold the correct type of visa to be eligible to apply for a work permit.

    To secure a work permit in Thailand, a foreigner needs an initial visa, which is a non-immigrant visa. The non-immigrant visa must be obtained before entering Thailand.
    Ohne diese Work Permit kannst du zwar irgendwelche Hilfsjobs machen, aber du wirst immer schlecht bezahlt werden da dein Arbeitgeber auch ein Risiko trägt.

    Ansonsten kümmere dich um eine Krankenversicherung, deine deutsche KV gilt in Thailand nicht, bei Reiseversicherungen musst du auf die Bedingungen achten.

    Ich weiss das hört sich jetzt alles nach Spassverderber an - aber genau das soll es nicht sein - im Gegenteil.

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