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Thema: Überschuldung bitte um hilfe

  1. #11
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    Also muss ich keine Angst vor einer Kündigung haben? Ich habe einen unbefristeten Vertrag und bin lange aus der Probezeit raus. In der Vergangenheit wurde einer Kollegin mit Kündigung gedroht , als sie Pi beantragte. Hat dort auch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen leider. Sowas geht trotz Datenschutz gleich in der ganzen Firma herum.

  2. #12
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    Wenn die Schulden durch deinen Ex verursacht wurden, wieso zahlst du die ab alleine
    Das mit der Schuldnerbereinigung ist mir nicht so verständlich.Zahlst du 6 Jahre Geld als Kosten für den Anwalt oder für Schulden
    Wenn 2. dann frage ich mich :Wie verdient der Anwalt
    Und sind deine Gläubiger überhaupt mit einem solchen Verfahren einverstanden ?Und was passiert wenn du dich darauf einlassen würde in dem Fall der Zahlungsunfähigkeit , denn normal ist es so dass wenn man Ratenvereinbarungen trifft und in einen Rückstand kommt die gesamte Forderung wieder auflebt

    Gibt es eigentlich schon Mahnbescheide/Vollstreckungsbescheide und wenn ja gegen Dich oder gegen deinen Mann
    Und was das Inso betrifft.Hast du dir mal überlegt wie du 20000 Euro wo ja immer mehr Zinsen entstehen regulär weg bekommen willst
    Wenn du dich für ein Inso entscheidest könntest du doch schon in der WVP sein, wenn du wieder zu deinem AG zurück gehst und vielleicht kannst du ja mit dem IV/TH vereinbaren, dass du selbst den pfändbaren Anteil abführen kannst

  3. #13
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    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Also muss ich keine Angst vor einer Kündigung haben? Ich habe einen unbefristeten Vertrag und bin lange aus der Probezeit raus. In der Vergangenheit wurde einer Kollegin mit Kündigung gedroht , als sie Pi beantragte. Hat dort auch keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen leider. Sowas geht trotz Datenschutz gleich in der ganzen Firma herum.
    Ein Insolvenzverfahren ist kein Kündigungsgrund.

  4. #14
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    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Hat Ingo ja schon beantwortet. Das JC Darlehen wäre eine Insolvenzforderung. Solltest Du aber während der PI im Leistungsbezug sein könnten sie es dennoch mit 10% aufrechnen. Sobald Du nicht mehr im SGB II Bezug bist natürlich nicht mehr.
    das liest sich jetzt aber widersprüchlich - das wäre doch dann eine Gläubigerbegünstigung? Oder zählt das als "freiwillig", wenn aus dem unpfändbarem "Einkommen" ALG2 das Darlehen abgestottert wird? Und, falls der TE nicht mehr im Bezug wäre, das ganze alks "normale" Insolvenzforderung abgeschrieben werden könnte?! Wäre echt Beschiss...

    Zitat Zitat von Nono Beitrag anzeigen
    Ein Insolvenzverfahren ist kein Kündigungsgrund.
    ja, und Männer und Frauen erhalten dasselbe Einkommen, genau wie Ost und West... Und Schwerbehinderte werden nicht benachteiligt, das Leben ist überall nur gerecht.

    Wenn der AG das so will, bekommt er es durch - er darf nur nicht so blöd zu sein, zuzugeben dass PI der Kündigungsgrund war.

  5. #15
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    Hi,
    Zitat Zitat von inso17 Beitrag anzeigen
    Oder zählt das als "freiwillig", wenn aus dem unpfändbarem "Einkommen" ALG2 das Darlehen abgestottert wird?
    natürlich niicht. Aber da ALG II unpfändbar ist, werden den Gläubigern ja keine pfändbaren Beträge vorenthalten.

    Gruß
    Ingo

  6. #16
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    naja, einerseits wiord das JC-Darlehen als Insolvenzforderung gesehen, andererseits wird aber diese Forderung befriedigt - bei "normalen" Gläubigern wäre das ein RSB-Versagungsgrund

  7. #17
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    Hi rike, sagen wir es mal so wie es ist, ich war einfach zu dämlich. Alle Verträge des tägliches Lebens liefen auf mich. Da hat er mich zum Schluss ziemlich in die Pfanne gehauen.

    Zum Anwalt: die Arbeit des Anwaltes kostet wohl 2.500 Euro, die aber mit der zahlung der Raten für 6 Jahre abgegolten wären. Sowie auch die Schulden. Das Problem hierbei ist einfach, das das Gespräch schon so undurchsichtig war, auf meine Fragen hin wie das genau mit den Gläubigern geregelt wird.
    War nur interessant im Hinblick die Insolvenz zu vermeiden.
    Sobald ich eine Rate nicht zahlen könnte, wäre das ganze hinfällig. Was dann mit meinen Unterlagen oder den Gläubigern passiert könnte man mir nicht sagen. Mein gesunder Menschenverstand sagt laut und deutlich :”Finger weg” aber ich würde so gerne eine Insolvenz vermeiden und irgendwie anders abbezahlen.

    Ja es gibt bereits Mahn - und auch Vollstreckungsbescheide.

    Wann wäre ich denn in der wvp? Ich dachte erst viel später.

  8. #18
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    Das ist leider bei uns in der Firma schon vorgekommen.
    Aber wenn ich wie rieke schrieb schon in der wvp sein könnte, wäre das toll

  9. #19
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    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen

    Zum Anwalt: die Arbeit des Anwaltes kostet wohl 2.500 Euro, die aber mit der zahlung der Raten für 6 Jahre abgegolten wären. Sowie auch die Schulden. Das Problem hierbei ist einfach, das das Gespräch schon so undurchsichtig war, auf meine Fragen hin wie das genau mit den Gläubigern geregelt wird.
    War nur interessant im Hinblick die Insolvenz zu vermeiden.
    Nein, ist es nicht. Die einzige Bezeichnung die mir spontan dazu einfällt ist (sorry!) Bullshit. Lass Dich bitte nicht verarschen. Du vermeidest damit keine Insolvenz sondern drückst jemandem für Kokolores 2500 Euro in den Hals.
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Wann wäre ich denn in der wvp? Ich dachte erst viel später.
    Das kann leider niemand genau sagen. Im Schnitt dauert es etwa ein Jahr. Wenn Du Glück hast etwas weniger - wenn Du Pech hast mehr. Es hängt davon ab wie aufwändig Dein Verfahren ist (theoretisch) und wie schnell Dein Verwalter arbeitet (praktisch).

  10. #20
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    Hi,
    Zitat Zitat von Twinmum17 Beitrag anzeigen
    Zum Anwalt: die Arbeit des Anwaltes kostet wohl 2.500 Euro, die aber mit der zahlung der Raten für 6 Jahre abgegolten wären. Sowie auch die Schulden.
    eben meist nicht. Solche Anwälte sowie nicht zugelassene Schuldnerberatungen, die ausschließlich kaufmännische Dienste anbieten, können natürlich nicht zusichern, dass alle Gläubiger sich mit dem Abzahlungsplan einverstanden erklären. Einige Klienten landeten nach Vollstreckungen dann bei mir in der Schuldnerberatung und vielleicht konnte der Insolvenzverwalter dann die letzten Zahlungen anfechten und zur Masse für die Verfahrenskosten ziehen.

    @inso17: Die Aufrechnung des Jobcenters ist im SGB II geregelt und tangiert weder die ZPO noch die InsO. Abgesehen davon wären Zahlungen aus dem Unpfändbaren an Insolvenzgläubiger auch kein Versagungsgrund.

    Gruß
    Ingo

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