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Thema: Manchmal mit der Gesamtsituation überfordert

  1. #21
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    Ja - manchmal ist auch eine Wohnwand zunächst einmal das, was man sich von ihr erhofft hat.

    Und auch im übrigen wahren Leben wird man getäuscht oder täuscht sich selber - oder man ist ganz einfach nur enttäuscht.

    Ob das dann aber aller Welt bis ins Kleinste dargelegt werden muss, ist eine andere Sache.

    Manchmal freilich gibt es keine andere Möglichkeit, sich mittzuteilen.

    Entscheidend dabei dürfte sein, welche Reflektion erwartet wird.

  2. #22
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    Ich gebe einfach mal einen Schwenk aus meiner Jugend zum Besten:

    Als ich Hals über Kopf von zu Hause auszog während ich noch studierte hatte ich praktisch nichts. Ich bekam meine Miete bezahlt und mein Kindergeld - den Rest musste ich neben dem Studium selber verdienen und hatte nichts abgesehen von einer Matratze, einem Wecker, einem nostalgischen 486er DX-33 PC, meiner Stereoanlage und ein paar Klamotten. Damals habe ich mir mein Zeugs nach und nach zusammengesucht - zum Teil auch billig gekauft und weiß noch, dass ich bei jedem neuen Teil stolz wie Bolle war, dass die Miniwohnung immer ein Stückchen mehr wie eine solche aussah.

    Natürlich ist mir bewusst, dass es schwer ist diesen Glückseffekt noch einmal zu erleben wenn mal zwischenzeitlich schonmal "alles hatte" und dies durch u.U. unglückliche Umstände verloren hat. Das Insolvenzverfahren ist aber im Prinzip genau das: Es ist die Chance für jeden noch einmal ganz von vorne anzufangen und ich finde man sollte - so gut es geht - lernen sich über jeden kleinen Schritt freuen den es wieder vorwärts geht nachdem man diesen Schritt gegangen ist.

    Wenn man es so sieht, dass man das Schlimmste schon hinter sich hat, jeden kleinen Schritt als Erfolg wertet und lernt sich dessen wieder zu erfreuen wird jeder neue Tag ein bisschen besser als der letzte. Das sollte doch ein ermutigender Gedanke sein.

    So, und bevor ich mich gleich ungewollt als Glückskekstexter bewerbe mach ich jetzt lieber schluss ... und wünsche Dir, liebe Seebärin, dass es Dir sehr bald wieder besser gelingt die positiven Dinge zu sehen.

  3. #23
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    Mir geht es da ähnlich. Habe den Insolvenzantrag zwar erst diesen Monat abgegeben, aber ich lebe schon seit 3 Jahren von Grundsicherung/Hartz IV und muss nach Abzug der Fixkosten mit 350 Euro im Monat auskommen. Ich habe wenigstens eine Küche, aber Schlaf- und Wohnzimmer müssten mal von Grund auf erneuert werden. Gerne würde ich auch mal Leute zu mir einladen, aber so in dem Zustand würde ich mich das nicht trauen.

  4. #24
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    Arbeiten wäre natürlich eine Möglichkeit. Aber wie soll das bei den ganzen Ehrenämtern, dem Musikunterricht, den vielen Tieren gehen? Zumal die Winter dann ja auch noch in Spanien verbracht werden. Wie ist denn da das Wetter gerade?

  5. #25
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    mir geht es ähnlich Leute.... tut irgendwie gut zu Wissen dass ich nicht alleine bin mit solchen Problemen

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