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Thema: Mahnbescheid mit verjährter Forderung

  1. #1
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    Standard Mahnbescheid mit verjährter Forderung

    Hallo zusammen,

    Eigentlich habe ich meine Finanzen ganz gut im Griff inzwischen, aber jetzt flatterte doch ein Mahnbescheid ins Haus.

    Hauptforderung ist auf den September 2014 datiert und meines Wissens nach verjährt. Kann ich dem damit widersprechen? Oder hätte ich das schon vorher machen müssen in Form eines Briefs mit der Einrede zur Verjährung?

    Dann werden sowohl Kosten für einen Anwalt und in Nebenforderung Kosten für ein Inkasso berechnet. Meines Wissens nach kann nur eines davon geltend gemacht werden (die Forderung wurde Anfang des Jahres wohl an den Rechtsanwalt abgetreten).

    Kann ich dem Mahnbescheid in Teilen widersprechen? Oder gar ganz?

    Oder doch lieber zahlen? Gesamtforderung des Mahnbescheids beläuft sich auf etwa 200 Euro.

    Ach ja, verjährungshemmende Ereignisse wie Verhandlungen mit dem Gläubiger gab es nicht.

    Wenn noch weitere Infos von Nöten sind, bitte Bescheid geben.

    Danke schon mal im Voraus.

    Beste Grüße
    Flummy123

  2. #2
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    Datum bzw. Datum des Antrag des Mahnbescheids (steht ganz oben)?

  3. #3
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    Beginn der Verjährung 31.12.2014, drei Jahre macht 31.12.2017, ein kurz vorher beantragter Mahnbescheid würde die Verjährung zunächst hemmen, ich würde nicht drauf wetten, dass die Forderung verjährt ist.....

  4. #4
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    Drum wäre ja zunächst recht spannend zu erfahren welches Datum bei "aufgrund des hier am XX.XX.XXXX eingegangenen Antrags" oben mittig auf dem Mahnbescheid zu lesen ist.

    Ferner könnte es sich noch um ein "schönes" Verbraucherdarlehen handeln oder mal eine Rate bezahlt worden sein.

    Wenn beides nicht zutrifft oder das o.g. Datum aus 2018 ist könnte man von einer Forderungsverjährung ausgehen.

    Andersfalls könnte man noch die einzelnen Posten für einen Teilwiderspruch prüfen. Dafür bräuchte man dann ebenfalls mehr Details.

  5. #5
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    Sorry, dass hätte ich natürlich dazu schreiben müssen. Also, von wann der Mahnbescheid ist.

    Oben steht:
    Mahnbescheid
    Aufgrund des hier am xx.01.2018 eingegangen Antrags.

    Es handelt sich dabei nicht um ein Verbraucherdarlehn bzw eine Rate daraus.

    Folgender Anspruch:

    Hauptforderung
    Kaufvertrag gemäß Schreiben xy am xx.09.2014
    Zinsrückstände

    Verfahrenskosten:
    Gerichtskosten
    -Gebühr
    Rechtsanwalts-/Rechtsbeistand
    -Gebühr
    -Auslagen

    Nebenkosten:
    Auskunft
    Inkassokosten

    Beste Grüße

    Flummy123

  6. #6
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    Na dann wüsste ich jetzt so "aus der Ferne" spontan nicht warum die Forderung nicht verjährt sein sollte und würde einen Komplettwiderspruch ernsthaft in Betracht ziehen.

  7. #7
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    Evtl. wurde die Verjährung unterbrochen weil ein Mahnbescheid an die alte Adresse nicht zugestellt werden konnte, und man nach Adressermittlung einen neuen Mahnbescheid beantragt hat? Wäre doch denkbar.

  8. #8
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    Dann würde trotzdem der Dezember als Antragsdatum drinstehen bleiben.

  9. #9
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    Zitat Zitat von mepeisen Beitrag anzeigen
    Dann würde trotzdem der Dezember als Antragsdatum drinstehen bleiben.
    Es muss ja nicht direkt ein neuer Mahnbescheid beantragt worden sein, theoretisch Mahnbescheid in 2015 verschickt, mit dem Ergebnis Empfänger unbekannt. Dann Ende 2017 Adressermittlung und neuer Mahnbescheid - dann hätte der neue Mahnbescheid ein neues Datum da der alte ja verfallen wäre - oder?

  10. #10
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    Ich würde ja gerne mal wissen der da Gläubiger-/vertreter ist. Angesichts der scheinbar verschwindend geringen Hauptforderung und des offentsichtlichen Kostendoppels habe ich da so eine Ahnung

    Vermutlich würde ich dem Dingen komplett widersprechen. Die Inkassobude meldet sich ohnehin nochmal mit dem üblichen Droh-Tamtam. Wenn sie einem dann schlüssig nachweisen, dass was Verjährungshemmendes passiert ist kann man immernoch zu Klaglosstellung einen wahrscheinlich überschaubaren Betrag zahlen. Bei Hauptforderung + 1x angemessene Inkassokosten + Gerichtsgebühr dürfte ohne kaum mehr als 100 Euro übrigbleiben.

    Das Risiko, dass sie direkt klagen (sollten sie denn wirklich was in der Hand haben wovon bislang nichts bekannt ist) bestünde zwar - würde ich aber einfach mal als ziemlich gering einschätzen.

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